Sich regen bringt Segen: Das Neue Testament erscheint als Zeitschrift

 

Oliver Wurm, 40, und Andreas Volleritsch, 38, haben in den vergangenen Monaten gut 500 Stunden quasi im Auftrag des Herrn gearbeitet: Die beiden haben das Neue Testament in ein Zeitschriftenformat übertragen. Das gottgefällige Magazin liegt vom 12. Mai an in einer Auflage von 20.000 Exemplaren im Kioskregal und kostet 9,20 Euro.

Oliver Wurm, 40, und Andreas Volleritsch, 38, haben in den vergangenen Monaten gut 500 Stunden quasi im Auftrag des Herrn gearbeitet: Die beiden haben das Neue Testament in ein Zeitschriftenformat übertragen. Das gottgefällige Magazin liegt vom 12. Mai an in einer Auflage von 20.000 Exemplaren im Kioskregal und kostet 9,20 Euro.

Der Text der Zeitschrift entspricht - unverändert und in voller Länge - dem der so genannten Einheitsübersetzung aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Der Lizenzgeber dafür, das Katholische Bibelwerk, hat sich an Wurms und Volleritschs Projekt auch als Gesellschafter beteiligt. "Das besondere Format und die Kunstgriffe der Typografie entschlüsseln das Buch mit den sieben Siegeln auf spannend eigentümliche Weise", sagt Bibelwerk-Geschäftsführer Jürgen Schymura.

Fotos von den Passionsspielen

Initiator der ungewöhnlichen Zeitschrift ist der freie Journalist und Medienberater Wurm, der auch die Redaktion besorgt hat. Mithilfe des selbstständigen Art Directors Volleritsch hat er den Text des Neuen Testaments durch Einsatz typografischer Mittel aufbereitet. Eine der Ideen: Einzelne Wörter werden wie Bilder dargestellt. Die Überschrift zur Bergpredigt z.B. sieht aus wie ein Kreuz auf einem Hügel. Das Magazin ist zudem opulent bebildert: Wurm und Volleritsch verwendeten Fotos der Fotografin Brigitte Maria Mayer von den diesjährigen Passionsspielen in Oberammergau.

Das Neue Testament im Zeitschriftenformat hat 244 Seiten und erscheint im Format 30x23 cm. Es hat Klebebindung, der Umschlag ist matt lackiert. Weitere Infos und eine Bestellmöglichkeit gibt es unter www.bibelalsmagazin.de oder www.bibelwerk.de.

Ihre Kommentare
Kopf

Peer Spektive

07.05.2010
!

So ein Unsinn! Das Projekt ist meines Erachtens zum Scheitern verurteilt! So gewinnt die Kirche ihre Schäfchen sicher nicht zurück. Was auch gut so ist. Braucht eh niemand mehr, den Verein.


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