Netzwerk-Störung: Ketchum Pleon-Chef Behrendt will offenbar hinwerfen

06.05.2010
 

Offenbar fordern die veränderten Verhältnisse beim frisch fusionierten PR-Riesen Ketchum Pleon den ersten Kopf: Wie "Horizont" berichtet, will Deutschland-Chef Frank Behrendt spätestens Ende Januar 2011 aussteigen. Den Angaben zufolge fühlte sich Behrendt zu sehr von den Ketchum-Chefs in Amerika bevormundet, die ihr Netzwerk-Muster offenbar auf das deutsche Gewächs Pleon übertragen und gar bei der

Offenbar fordern die veränderten Verhältnisse beim frisch fusionierten PR-Riesen Ketchum Pleon den ersten Kopf: Wie "Horizont" berichtet, will Deutschland-Chef Frank Behrendt spätestens Ende Januar 2011 aussteigen. Den Angaben zufolge fühlte sich Behrendt zu sehr von den Ketchum-Chefs in Amerika bevormundet, die ihr Netzwerk-Muster offenbar auf das deutsche Gewächs Pleon übertragen und gar bei der Einstellung von Praktikanten ein Wörtchen mitreden wollen.

Wer Behrendts CEO-Aufgaben übernimmt, ist bislang unklar, interimsweise könnte Europachef Timo Sieg auch die deutschen Geschäfte von Ketchum Pleon führen. Behrendt hat bei Pleon wichtige Aufbauarbeit geleistet und wird von Mitarbeitern wie Kunden aufgrund seiner smarten wie jovialen Art geschätzt.

Wie "Horizont" weiter berichtet, gibt es innerhalb des BBDO-Netzwerks, das eine Mehrheit an Ketchum Pleon hält, Interessen, Behrendt zu halten. BBDO und Ketchum Pleon gehören zur Omnicom Group.

Gegenüber kress hat Ketchum Pleon hat für den späten Nachmittag eine Erklärung angekündigt.

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