BDZV-Vorstand im Amt bestätigt: Heinen kritisiert nach Wiederwahl die Öffentlich-Rechtlichen

 

Helmut Heinen wurde als Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wiedergewählt. Die Delegierten bestätigten ihn auf ihrer Versammlung in Brüssel einstimmig im Amt. Heinen steht seit dem Jahr 2000 an der Spitze des Verlegerverbands, zuvor war er zehn Jahre lang Vizepräsident. Er ist Herausgeber der "Kölnischen/Bonner Rundschau" und Mitgesellschafter der Berliner Verlag GmbH.

Helmut Heinen wurde als Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wiedergewählt. Die Delegierten bestätigten ihn auf ihrer Versammlung in Brüssel einstimmig im Amt. Heinen steht seit dem Jahr 2000 an der Spitze des Verlegerverbands, zuvor war er zehn Jahre lang Vizepräsident. Er ist Herausgeber der "Kölnischen/Bonner Rundschau" und Mitgesellschafter der Berliner Verlag GmbH.

Als Vizepräsidenten in ihrem Amt bestätigt wurden Wolfgang Pütz, Verleger des "Remscheider General-Anzeigers", Richard Rebmann, Geschäftsführer der Südwestdeutschen Medien Holding GmbH, Rudolf Knepper, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik und Logistik der Axel Springer AG, sowie Hans Georg Schnücker, Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein Main und Vorsitzender des Aufsichtrats der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft. Kooptiertes Mitglied des Präsidiums ist weiterhin der Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses beim BDZV, Werner Hundhausen, "General-Anzeiger" Bonn.

Anlässlich seiner Wahl kritisierte Heinen die anhaltende Ausweitung der digitalen Textangebote im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Es könne nicht Sinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sein, dass ein Teil der acht Milliarden Euro an Rundfunkgebühren dazu eingesetzt werde, den Zeitungsverlagen den Weg in die digitale Medienzukunft zu verbauen. Zugleich appellierte er an die EU-Gremien, keine weiteren Werberestriktionen zu beschließen. Heinen: "Werbefreiheit ist auch Bestandteil der Meinungs- und Pressefreiheit."

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