Lukas Kircher über das iPad und Verlage: "Invest a little, learn a lot"

 

Der Designer Lukas Kircher (KircherBurkhardt) sagt im kress-Interview über die Chancen von Apples iPad für Medienunternehmen: "Die eigentliche Herausforderung ist, sich von dem Gedanken zu verabschieden, alle Inhalte in ein tolles neues Gerät stopfen zu wollen."

Der Designer Lukas Kircher (KircherBurkhardt) sagt im kress-Interview über die Chancen von Apples iPad für Medienunternehmen: "Die eigentliche Herausforderung ist, sich von dem Gedanken zu verabschieden, alle Inhalte in ein tolles neues Gerät stopfen zu wollen."

Der Kern von Innovationsarbeit in Verlagen sei das Produkt, nicht der Vertrieb, sagt Kircher. Für die meisten Inhalte-Anbieter, die nicht zwingend als Erste mit Apps für das iPad auf dem Markt sein müssen, sei jetzt wichtig, "ausgeruht zu überlegen, was sie den Lesern anbieten können, das diese so heute nicht haben."

Kircher rät zu einer Strategie des "Invest a little, learn a lot". Prototyping habe sich als erfolgreiche Herangehensweise an neue Medienformate erwiesen. Medien müssten auch intensiv daran arbeiten, eigene Storytelling-Formate für neue Geräte zu entwickeln.

KircherBurkhardt ist eine der führenden deutschen Medienagenturen für Editorial Design und Corporate Publishing. Das komplette Interview mit Kircher lesen Abonnenten des kressreport in Ausgabe 10/2010.

Ihre Kommentare
Kopf

brain

18.05.2010
!

Nichtsagendes Bla Bla!


Christian Meier

Christian Meier

WeltN24 GmbH
Redakteur für Medienthemen

18.05.2010
!

Hi Mr. Hirn, dann schreiben Sie doch mal was Aussagekräftigeres statt eines wenig originellen und nicht begründeten Kommentars. Grüße!


sudelede

18.05.2010
!

@brain Was bitte schön ist denn daran nichtssagend? Allein die Aussage "Die eigentliche Herausforderung ist, sich von dem Gedanken zu verabschieden, alle Inhalte in ein tolles neues Gerät stopfen zu wollen" ist schon Gold wert. Das sollten sich alle Verleger, die jetzt mit Schnappatmung hastige iPad-Lösungen angehen, auf die Fahnen schreiben!


monster

19.05.2010
!

@sudele: Stimmt. Wir sollten uns vor solchen Weißheiten direkt in den Staub werfen. Die sind nämlich GOLD wert ... oh mann ;-)


rakilchen82

19.05.2010
!

@monster Was sind Weißheiten? In Sachen Rechtschreibung hast Du nicht gerade eine "weise Weste". ;-)


Elusian

19.05.2010
!

Recht hat der Mann. Irgendwie schauderlich was Verlage da umsetzen ohne auch mal den eigentlichen Nutzen zu hinterfragen und das dann auch mit einen individuellen Konzept abzupassen aber naja, dass wäre ja mit Zeitinvestition verbunden und anscheinend sind die Verlage in ihrer Scheinpanik nur noch darauf versessen alles irgendwie mitzunehmen was wie ein Rettungshalm aussieht. Der Leser bleibt dabei auf der Strecke.


Ricoros

20.05.2010
!

Ist ja irgendwie verständlich, dass die Verlage, nachdem sie jahrelang das Internet verschlafen haben, jetzt denselben Fehler bei iPad & Co. nicht noch mal machen wollen. Das Problem ist hier nur: Diese Angst lässt viele jetzt in blinden Aktionismus fallen, und viele Agenturen nutzen dies aus. Die rennen den Verlagen jetzt die Bude ein mit halbgaren wie überteuerten Lösungen. Und auch hier tun die Verlage gut daran, erst einmal nachzudenken, zu hinterfragen und zu konzeptionieren.


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