Jalag übernimmt Titelrechte und Abos: "Healthy Living" stirbt den Zeitschriftentod

 

Das Gesundheitsmagazin "Healthy Living" hat sich auch in neuer Verlagsumgebung nicht erholt: Der In Verlag, ein Unternehmen von Gruner + Jahr und Klambt, stellt die Zeitschrift mit der Ausgabe 8/2010 Mitte Juli ein und schließt die Redaktion. Die Titelrechte und Abos erwirbt der Jahreszeiten Verlag zur Stärkung seines Gesundheitsheftes "Vital". Unter dem Titel "Healthy Living" will er monothematische Specials entwickeln.

Das Gesundheitsmagazin "Healthy Living" hat sich auch in neuer Verlagsumgebung nicht erholt: Der In Verlag, ein Unternehmen von Gruner + Jahr und Klambt, stellt die Zeitschrift mit der Ausgabe 8/2010 Mitte Juli ein und schließt die Redaktion. Die Titelrechte und Abos erwirbt der Jahreszeiten Verlag zur Stärkung seines Gesundheitsheftes "Vital". Unter dem Titel "Healthy Living" will er monothematische Specials entwickeln.

Der Verlag Gruner + Jahr hat "Healthy Living" vor viereinhalb Jahren als monatliches Pocketmagazin gestartet (kress.de vom 22. August 2005). Vor zwei Jahren legte Chefredakteur Jan Spielhagen (mittlerweile u.a. Chef von "Beef") noch einmal Hand an. Seitdem erscheint "Healthy Living" auch im klassischen Magazinformat (kress.de vom 10. Juli 2008). Trotz dieser Kur erreichte die Zeitschrift aber nicht die gewünschte Auflagenhöhe von 200.000. G+J suchte daher einen Käufer und verpflanzte das Heft schließlich im Oktober 2009 in sein Joint Venture mit Klambt, in dem auch das Klatschheft "In" erscheint (kress.de vom 24. September 2009). Chefredakteurin ist seitdem Kerstin Bode. Zuletzt kam "Healthy Living" auf eine Auflage von 153.818 verkauften Exemplaren (IVW I/2010), was ein Minus von 2,1% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Zahl der Abonnenten beträgt 11.095.

"Leider ist es uns nicht gelungen, eine wirtschaftliche Perspektive zu erarbeiten", schreiben Volker Breid, G+J Verlagsgeschäftsführer Frauen/Familie/People, und Klambt-Verleger Lars Rose in einer Mitteilung. Sie suchten nun nach "fairen Lösungen" für alle betroffenen Mitarbeiter. Jan-Pierre Klage, Sprecher der Jalag-Geschäftsführung, möchte den Kauf von Abos und Titelrechten als Investition in das Portfolio des Hauses verstanden wissen. Die Kartellis müssen der Vereinbarung noch zustimmen.

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