Interone-Studie zu veränderter Mediennutzung: TV und Print geben Kaufanregungen

 

Interone hat in der Studie "The Age Of On" untersucht, wie Facebook, mobiles Internet, Lokalisierungsdienste und E-Commerce die Mediennutzung und das Kaufverhalten von 20- bis 39-Jährigen in Deutschland beeinflussen. Gemeinsam mit Jelden Trend & Transformation Consulting geschah dies sowohl in einer repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Personen als auch in einer qualitativen Untersuchung mit 8 Teilnehmern.

Interone hat in der Studie "The Age Of On" untersucht, wie Facebook, mobiles Internet, Lokalisierungsdienste und E-Commerce die Mediennutzung und das Kaufverhalten von 20- bis 39-Jährigen in Deutschland beeinflussen. Gemeinsam mit Jelden Trend & Transformation Consulting geschah dies sowohl in einer repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Personen als auch in einer qualitativen Untersuchung mit 8 Teilnehmern.

Die wichtigsten Ergebnisse: Facebook hat sich sozialer Mittelpunkt des Internets etabliert. Durch Geräte wie das iPhone wird das Internet losgelöst vom Schreibtisch genutzt. Fernsehen und Print verlieren an Bedeutung, geben aber dennoch Kaufanregungen. Lokalisierungsdienste wie Foursquare sind bisher kaum bekannt und nur von Early Adopters genutzt, doch sie dürften an Bedeutung gewinnen. Online-Shops laufen traditionellen Geschäften den Rang ab.

Doch was können Unternehmen aus den Ergebnissen der Studie lernen? Franziska von Lewinski, CEO von Interone, rät dazu, die einzelnen Kanäle enger verzahnen und sich auf die zunehmende Parallelnutzung einzustellen. "Es können z.B. im TV gezielt Produkte vorgestellt werden, die sich die Konsumenten direkt online anschauen."

Das Fernsehen verliert an Aufmerksamkeit. Mehr als jeder Zweite der 20- bis 39-Jährigen und zwei von drei iPhone-Nutzern surfen im Internet, während der Fernseher läuft. 24% der 20- bis 39-Jährigen und sogar 43% der iPhone-Nutzer recherchieren online Produkte, die im Fernsehen vorgestellt wurden.

Print ist kein Alltagsmedium mehr, steigt aber in der Wertschätzung. Die Befragten nutzen Printmedien, um abzuschalten. 30% der 20- bis 39-Jährigen und 38% der iPhone-Nutzer lassen sich durch redaktionelle Inhalte oder Print-Werbung zum Kauf anregen.

Facebook ist für viele zentraler Bestandteil des Tages. 40% der 20- bis 39-Jährigen verwenden Facebook und 25% nutzt es sogar täglich – Tendenz steigend. Für Unternehmen reicht eine Facebook-Präsenz allein nicht aus, sie sollten dort wirklich agieren. Konsumenten wünschen sich relevante und unterhaltende Inhalte.

Zwar haben nur 8% der 20- bis 39-Jährigen ein iPhone, aber 24% verfügen bereits über ein internetfähiges Smartphone. Zudem planen 20% in den nächsten sechs Monaten ein iPhone oder ein anderes Smartphone mit Internet-Flatrate zu erwerben.

Lokalisierungsdienste wie Foursquare sind zwar 90% der 20- bis 39-Jährigen bisher unbekannt, doch laut Studie im Kommen. Lediglich mediale Vorreiter, sogenannte Early Adopters, sind hier bereits aktiv. Von diesen Vorreitern könnten Unternehmen lernen.

Abgesehen von Dingen des täglichen Bedarfs kaufen die Teilnehmer der Studie in Online-Shops ein. 99% der Befragten haben bereits online eingekauft. Der stationäre Handel ist in den Augen der Teilnehmer zeitlich unflexibel sowie meist teurer. Zudem wird der Einkauf in traditionellen Läden nicht als Erlebnis empfunden. 83% der 20- bis 39-Jährigen und 90% der iPhone-Nutzer kaufen online, weil hier die Auswahl größer ist.

Die lesenswerte Studie steht unter "www.interone.de/iphone-studie" kostenlos zum Download bereit.

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