Facebook ist Anwalts Liebling: Netzwerk-Aktivitäten als Beweise im Scheidungskrieg

 

Einträge bei Facebook, Nachrichten bei Twitter oder Videos bei YouTube dienen immer häufiger als Beweise im Scheidungskrieg. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, führen 81% der Scheidungsanwälte in den USA Beweise aus sozialen Netzwerken in Scheidungsverhandlungen an oder wurden von der Gegenseite mit solchen Beweisen konfrontiert.

Einträge bei Facebook, Nachrichten bei Twitter oder Videos bei YouTube dienen immer häufiger als Beweise im Scheidungskrieg. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, führen 81% der Scheidungsanwälte in den USA Beweise aus sozialen Netzwerken in Scheidungsverhandlungen an oder wurden von der Gegenseite mit solchen Beweisen konfrontiert.

Linda Lea Viken, Vorsitzende der amerikanischen Vereinigung der Scheidungsanwälte, sagt, dass Aktivitäten in sozialen Netzwerken in ihren neueren Fällen oft als Beweise angeführt werden. In 60% der Fälle sei Facebook die Quelle, in 15% MySpace und in 5% Twitter, ergab eine Umfrage unter den Anwälten der Vereinigung.

Auch in Europa ist diese Entwicklung zu beobachten: In Großbritannien sei Facebook im vergangenen Jahr in 20% aller Scheidungsfälle genannt worden, so das Social-Media-Blog "Mashable".

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