Ströer-Börsengang: Mehrzuteiltung spült 12,8 Mio Euro in die Kasse

13.08.2010
 

Über die Mehrzuteilung der beteiligten Banken beim Ströer-Börsengang fließen dem Außenwerber nochmals rund 12,8 Mio Euro zu. Die Banken platzieren weitere 640.000 Aktien am Markt und lösen damit ihre "Greenshoe-Option" teilweise ein; knapp 1,8 Mio hätten ihnen prinzipiell zur Verfügung gestanden. Insgesamt beträgt der Anteil an Ströer-Papieren im Streubesitz damit 43,4%.

Über die Mehrzuteilung der beteiligten Banken beim Ströer-Börsengang fließen dem Außenwerber nochmals rund 12,8 Mio Euro zu. Die Banken platzieren weitere 640.000 Aktien am Markt und lösen damit ihre "Greenshoe-Option" teilweise ein; knapp 1,8 Mio hätten ihnen prinzipiell zur Verfügung gestanden.

Insgesamt beträgt der Anteil an Ströer-Papieren im Streubesitz damit 43,4%. Die übrigen Anteile und die Aktienmehrheit halten CEO und Co-Gründer Udo Müller und Gründer-Sohn Dirk Ströer. Einen marginalen Anteil besitzt auch Finanzchef Alfried Bührdel.

Hätte das Bankenkonsortium unter Führung der Investmentbank Morgan Stanley die Option vollständig ausgeübt, hätte die AG 35,8 Mio Euro erhalten. Bei einer Mehrzuteilung (Greenshoe-Option) erhalten die Konsortialbanken das Recht auf weitere Aktien, sollte das geplante Ausgabevolumen vollständig am Markt weggehen. Die zusätzlichen Aktien können die Banken dann etwa an gute Kunden des Hauses zum Ausgabepreis verkaufen. Der Börsengang sei mehrfach überzeichnet gewesen, hatte Ströer kurz vor Erstnotierung mitgeteilt (kress.de vom 14. Juli 2010).

Nach dem ersten Börsentag am 15. Juli landete die Aktie auf dem Ausgabepreis von 20 Euro (kress.de vom 15. Juli 2010). Mittlerweile notiert das Papier bei etwa 18,88 Euro (Freitag, 11:00 Uhr).

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