Burda macht "Chatter" teurer: 70 statt 50 Cent

 

Auch Geplauder hat seinen Preis: Burda hat mit der aktuellen Ausgabe 34 den Preis von "Chatter" um 20 auf 70 Cent erhöht. Es habe sich gezeigt, dass der Preis nicht das "Hauptargument" für den Kauf des Klatschheftes sei, sagt eine Sprecherin. Burda testet "Chatter" seit Juli (kress.de vom 5. Juli 2010) und hat damit nach eigenen Angaben ein Auflageniveau von 250.000 verkauften Exemplaren erreicht.

Auch Geplauder hat seinen Preis: Burda hat mit der aktuellen Ausgabe 34 den Preis von "Chatter" um 20 auf 70 Cent erhöht. Es habe sich gezeigt, dass der Preis nicht das "Hauptargument" für den Kauf des Klatschheftes sei, sagt eine Sprecherin. Mit Hilfe der Preiserhöhung solle der Titel schneller wirtschaftlich werden.

Burda testet "Chatter" seit Juli (kress.de vom 5. Juli 2010) und hat damit nach eigenen Angaben ein Auflageniveau von 250.000 verkauften Exemplaren erreicht. Mit dem Heft will der Verlag junge People-Magazine wie Bauers "Intouch" angreifen, die Besonderheit besteht indes darin, dass "Chatter" auf Zeitungspapier gedruckt wird.

Burda bekundet Zufriedenheit über die bisherige Auflagenentwicklung, ist von der Anzeigenkunden für 2010 garantierten Größenordnung aber weit entfernt: Die Garantieauflage beträgt 500.000 Exemplare. Burda hat für den neuen Titel ein "auflagenbezogenes Anzeigen-Pricing" ausgeheckt: Erzielt "Chatter" in einer Woche z.B. nur die Hälfte der garantierten Auflage, zahlen Werbekunden nur die Hälfte des Bruttolistenpreises.

"Chatter" entsteht in den Burda Medien Park Verlagen in Offenburg. Verantwortlicher Herausgeber ist Reinhold Hubert, Boris Hächler leitet als Chefredakteur die Redaktion. Sollte das Heft zu einer regelmäßigen Einrichtung werden, wird die Redaktion wahrscheinlich vom beschaulichen Schwarzwald-Rand ins schwatzhafte Berlin umziehen.

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