Gegen den Auflagenschwund: IDG motzt "GameStar" auf

25.08.2010
 

Den vierten Relaunch in 13 Jahren hat die "GameStar" gerade hinter sich gebracht. Die Redaktion hat sich dabei die Kritik der Leser zu Herzen genommen: Weil oft die zu kleine Schrift moniert wurde, hat das Team um Chefredakteur Michael Trier Typografie und Satzspiegel auf Lesbarkeit getrimmt. Auch das grafische Konzept wurde überarbeitet, die Leser hatten bemäkelt, dass viele Seiten zu gleich aussahen.

Den vierten Relaunch in 13 Jahren hat die "GameStar" gerade hinter sich gebracht. Die Redaktion hat sich dabei die Kritik der Leser zu Herzen genommen: Weil oft die zu kleine Schrift moniert wurde, hat das Team um Chefredakteur Michael Trier Typografie und Satzspiegel auf Lesbarkeit getrimmt. Auch das grafische Konzept wurde überarbeitet, die Leser hatten bemäkelt, dass viele Seiten zu gleich aussahen.

"GameStar" will den Emotionen, die Spiele hervorrufen mehr Raum geben. "Dazu gehören großzügigere Textstrecken und stärker betonte Bilder", erklärt Michael Trier. 

Neu ist die Rubrik "Freispiel". Hier informiert die PC-Spielezeitschrift über all das, was mit Spielen jenseits von Preview und Test geschieht: Leser finden Titel aus dem stark wachsenden Segment der kostenlosen Internetspiele, darunter Browserspiele, Freeware, Fan-Modifikationen oder Social Games auf Facebook & Co.

Auch das Wertungssystem, mit dem "GameStar" die Qualität von Spielen bestimmt, hat die Redaktion verändert, wenn auch nur sachte: So bekommen die Schreiber mehr Platz für ihre Pro- und Contra-Punkte und können detaillierter Stärken und Schwächen eines Titels aufschlüsseln.

"GameStar" aus dem IDG Entertainment Media Verlag erscheint monatlich. Die IVW hat für das zweite Quartal 117.882 verkaufte Hefte ausgewiesen. Der Trend ist negativ: Im zweiten Quartal 2009 lag die verkaufte Auflage bei 144.503, ein Jahr zuvor bei 179.272. Mit dem Reichweiten-Rückgang kämpft allerdings die gesamte Spielezeitschriften-Branche. Die Zielgruppe nutzt vermehrt digitale Kanäle, um sich über ihr Hobby zu informieren.

Bei IDG erscheint auch die "GameStar"-Schwesterzeitschrift "GamePro", die sich um die Videospielplattformen Nintendo, PlayStation und Xbox kümmert.

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