AMV konstituiert sich als Verein: "Für den Erhalt der Pressevielfalt in Deutschland"

 

Der Arbeitskreis Mittelständischer Verlage (AMV) mutiert vom Gesprächskreis zum Verein. Der bisherige Sprecher Hermann Schmidt (Jalag) ist erster Vorsitzender. Der Verein will sich für den "Erhalt der Pressevielfalt in Deutschland" einsetzen und die "vertriebsstrategischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder" vertreten.

Der Arbeitskreis Mittelständischer Verlage (AMV) mutiert vom Gesprächskreis zum Verein. Der bisherige Sprecher Hermann Schmidt (Jalag) ist erster Vorsitzender. Der Verein will sich für den "Erhalt der Pressevielfalt in Deutschland" einsetzen und die "vertriebsstrategischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder" vertreten. Weitere Vorstandsmitglieder sind Heike Schlaphoff (stella distribution), Heinz O. Huber (Egmont Ehapa Verlag) und Christof Distler (Olympia Verlag).

In der Vereinsgründung darf man ein Stück weit eine Emanzipation vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) sehen. Der VDZ hat gerade ein Positionspapier zum Grosso-Vertriebssystem vorgelegt (kress.de vom 2. September 2010), von dem sich der Jalag mittlerweile distanziert. Der mittelständische Verlag ist insbesondere nicht mit den VDZ-Vorstellungen zur Kündigung von Grossisten aus wirtschaftlichen Gründen und zum Verlags-Grosso einvestanden. Bezeichnenderweise erfolgte die Vereinsgründung am 13. September in Baden-Baden, wo gerade die Jahrestagung des Bundesverbands Presse-Grosso stattfindet.

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