Konkurrenz für "Cinema": Bauer bringt Kino-Magazin "Empire" nach Deutschland

16.09.2010
 

Bauer erweitert seine Programmie-Sparte um ein Kino-Magazin: Der Verlag gibt in Deutschland künftig eine Lizenzausgabe des britischen Titels "Empire" heraus, den Bauer einst mit dem Kauf von Emap übernahm. Das Hochglanzmagazin mit den auffälligen Covern liegt erstmals am 23. September am Kiosk, in diesem Jahr sollen zwei weitere Ausgaben folgen. Je nach Erfolg wird Bauer das Heft dann in Serie schicken.

Bauer erweitert seine Programmie-Sparte um ein Kino-Magazin: Der Verlag gibt in Deutschland künftig eine Lizenzausgabe des britischen Titels "Empire" heraus, den Bauer einst mit dem Kauf von Emap übernahm. Das Hochglanzmagazin mit den auffälligen Covern liegt erstmals am 23. September am Kiosk, in diesem Jahr sollen zwei weitere Ausgaben folgen. Je nach Erfolg wird Bauer das Heft dann in Serie schicken.

Die Inhalte übernimmt Bauer größtenteils vom britischen Mutterblatt, 5 bis 10 % steuert die "TV Movie"-Redaktion bei – zum Beispiel Besprechungen deutscher Filme. Das Bauer-Programmie entleiht "Empire" auch seinen Chefredakteur Stefan Westendorp, der das Kino-Magazin zusätzlich wuppt. Redaktionsleiter ist sein "TV Movie"-Vize Jörg Ebach.

"Empire" kostet die deutschen Leser 3,90 Euro, verbreitet wird das Hochglanzheft in Metropolen mit vielen Kinogängern. Zur Druckauflage schweigt sich der Verlag aus. Die Zielgruppe von "Empire" ist jung, männlich und film- sowie technikaffin, sagt Malte von Bülow, Verlagsleiter "TV Movie".

"Empire" berichtet seit 1989 aus der Welt des Kinos. Außer in Großbritannien erscheint das Heft auch in den USA und Australien, in Russland gibt es eine Lizenzausgabe.  Das Magazin ist bekannt für seinen guten Draht zu Hollywood, der ihm oftmals Exklusivinfos und -fotos beschert. Der Schreibstil ist jugendlich, frech und direkt. Mit dem Heft positioniert Bauer ein Konkurrenzprodukt zu "Cinema" aus der Verlagsgruppe Milchstrasse am Markt. Die Auflage des Burda-Blatts sank in den vergangenen Jahren stetig.

Anzeigenkunden können bei "Empire" eine Seite 4c für 5.000 Euro buchen. Für drei Ausgaben im Bundle zahlen sie pro Seite 3.500 Euro. Anzeigenkontakt: Marco Sott, Anzeigenleiter, Tel: 040-3019-3056, E-Mail: marco.sott(at)bauermedia.com.

Mehr Informationen und Hintergründe zu "Empire" lesen Abonnenten im neuen kressreport 11/10. Hier geht es zur Einzelheftbestellung, hier kann man ein kostenloses Testabo abschließen.

Ihre Kommentare
Kopf

British Empire Fan

16.09.2010
!

Den Schreibstil der britischen Ausgabe passend in die deutsche Sprache zu transportieren ist sicher eine große Herausforderung. Die Besetzung der Führungsrige lässt leider die Vermutung offen, dass dies nicht gelingen und die Zielgruppe schnell vergrätzt wird. Hoffentlich wird da nicht ein schwammig mutloser deutscher Fernseh- Kinofilm Programmie Hybrid draus. Ich bin gespannt.


Markus

04.10.2010
!

Eine schöne Idee und gut gemeint. Das Endprodukt ist leider völlig in die Hose gegangen.
Grausige Übersetzungen, die keinen Stil mehr haben. Größtenteils üble Grammatik. Und Übertragungen aus den englischen Ausgaben, die im Deutschen keinen Sinn mehr ergeben, weil im kulturellen Umfeld völlig unbekannt. etc. pp
Ohje.


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