"Freie Bibliothek digitaler Dokumente": Mister Wong erfindet sich neu

13.10.2010
 

Mister Wong ist nicht wieder zu erkennen. Die Betreiber haben den Social-Bookmarking-Dienst auf links gedreht. Ab sofort sollen Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen ihre Dokumente und Texte auf Mister Wong mit der Öffentlichkeit teilen. Uni-Arbeiten, Referate, Schulaufsätze, Präsentationen, Broschüren, Studien, Rezepte, Bürgerinitiativen oder Kurzgeschichten sollen dort ihren Platz finden.

Mister Wong ist nicht wieder zu erkennen. Die Betreiber haben den Social-Bookmarking-Dienst auf links gedreht. Ab sofort sollen Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen ihre Dokumente und Texte auf Mister Wong mit der Öffentlichkeit teilen. Uni-Arbeiten, Referate, Schulaufsätze, Präsentationen, Broschüren, Studien, Rezepte, Bürgerinitiativen oder Kurzgeschichten sollen dort ihren Platz finden.

Von der Vergesellschaftung von Wissen und Information ist die Rede, welches sonst nie den Weg in eine große Gemeinschaft gefunden hätte. So fordern die Betreiber des Portals mit einem Augenzwinkern "Freiheit für Dokumente!"

Mister Wong versucht im Wettrennen der sozialen Netzwerke, mit dem Social-Information-Ansatz nicht komplett den Anschluss zu verpassen. 400.000 Mitglieder soll Mister Wong zählen, wie viele der Konten noch aktiv in Gebrauch sind - unklar.

Facebook, der übermächtige Konkurrent um die Nutzeraufmerksamkeit, spielt auch bei Mister Wong eine Rolle. Die hochgeladenen Dokumente können auf Facebook geteilt, bewertet und kommentiert werden. Auch Twitter und Flattr sind mit eingebunden.

Die Benutzung von Mister Wong erfolgt über eine Pinnwand. Dort sind die eigenen Dokumente und Bookmarks zu sehen, aber auch alle Beiträge, die man bei Mister Wong von Freunden und Organisationen abonniert hat. Während Twitter seine Nutzer fragt "Was gibt's Neues?" stellt Mister Wong die Frage "Was empfiehlst du?".

Einige Organisationen und Firmen haben von dem neuen Dienst bereits Gebrauch gemacht: So stellt Greenpeace die neuesten Initiativen vor, bei der Bremer Landesbank können Börseninfos abonniert werden, die Uni Frankfurt informiert über ihre  Business School und evian stellt Designs vor.

Die "Freie Bibliothek digitaler Dokumente" hat ab sofort geöffnet.

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