Akku leer: Neofonie zieht sich aus WeTab GmbH zurück

15.11.2010
 

Einen dicken Schlussstrich zieht Neofonie unter das Kapital WeTab. Das Berliner Softwarehaus steigt aus der Entwicklung und Vermarktung des Flachrechners aus. Gleichzeitig löst sich Neofonie auch aus dem Joint Venture mit der Münchner 4tiitoo AG.

Einen dicken Schlussstrich zieht Neofonie unter das Kapital WeTab. Das Berliner Softwarehaus steigt aus der Entwicklung und Vermarktung des Flachrechners aus. Gleichzeitig löst sich Neofonie auch aus dem Joint Venture mit der Münchner 4tiitoo AG

4tiitoo verleibt sich die WeTab GmbH nun komplett ein. Und Neofonie will sich wieder der Softwareentwicklung widmen.

Das WeTab war Mitte September verspätet in den Handel gekommen und erntete in ersten Tests schlechte Noten, weil das Gerät der Fachpresse unfertig erschien. Mit dem Abgang des WeTab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen fand die kuriose Geschichte um den Flachrechner, der dem iPad Paroli bieten sollte, ihren jüngsten Höhepunkt. Hoffer von Ankershoffen hatte das WeTab unter falschem Namen bei Amazon gelobt.

Im populären Facebook-Auftritt des WeTab kommentiert ein Nutzer: "Coole Idee, Negativimage und Produkthaftung auf eine kleine Butze abwälzen, das WeTab war eh schon tot, bevor es geboren wurde. Schade um eine im Kern gute Idee, die einfach nur in allen Belangen schlecht umgesetzt wurde. Aus den Fehlern lernen dann vielleicht andere...". Ein anderer findet es "eine super Nachricht".

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