Jetzt mit Brief und Siegel: Konstantin Neven DuMont ist nicht mehr MDS-Vorstand

 

Konstantin Neven DuMont (Foto) ist nicht mehr Vorstand des Kölner Verlags M. DuMont Schauberg (MDS). Das bestätigt MDS auf Anfrage. Konstantin selbst sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Ich habe am 6. Dezember einen Brief bekommen, dass ich gekündigt wurde."

Konstantin Neven DuMont ist nicht mehr Vorstand des Kölner Verlags M. DuMont Schauberg (MDS). Das bestätigt MDS auf Anfrage. Konstantin selbst sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Ich habe am 6. Dezember einen Brief bekommen, dass ich gekündigt wurde."

Konstantin Neven DuMont ist im Hause M. DuMont Schauberg in einem qualvoll-skurrilen Prozess entmachtet worden, nachdem er in Verdacht geraten war, Urheber zahlreicher anonymer Kommentare im Blog des Medienjournalisten Stefan Niggemeier zu sein: Im November teilte MDS-Vorstand Eberhard Klein Führungskräften zunächst mit, der Sohn von Verlagspatriarch Alfred Neven DuMont sei berurlaubt worden (kress.de vom 10. November 2010). Weil der Junior dann öffentlich gegen den Verlag, seinen Vater und dessen Führungspersonal stänkerte, wurde ihm zunächst die Position des Herausgebers der "Frankfurter Rundschau" genommen (kress.de vom 17. November 2010). Wenig später verlor er auch seine übrigen Herausgeber-Posten (kress.de vom 23. November 2010). Es ist davon auszugehen, dass er auch dem Aufsichtsrat der dpa und dem Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats nicht länger angehören wird.

Auf der Website von MDS ist indes die Welt noch heil: Dort ist Konstantin Neven DuMont weiter als Vorstand Unternehmensstrategie und Kommunikation verzeichnet.

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