Auch ohne Bauer geht's weiter: VDZ-Verlage halten am Ad Impact Monitor fest

 

Die im Verlegerverband VDZ organisierten Publikumszeitschriftenverlage halten an ihrer Absicht fest, den Ad Impact Monitor (AIM) ins Leben zu rufen, ein Marktforschungsinstrument zur Ermittlung der Werbewirkung von Printmedien. Der Vorstand des VDZ-Fachverbandes Publikumszeitschriften hat am Freitag einstimmig die "Weiterentwicklung" des AIM beschlossen. Zweifel an seiner Zukunft waren laut geworden, weil ein gewichtiges Mitglied, die Bauer Media Group, gerade den VDZ-Fachverband verlassen hat (kress.de vom 6. Dezember 2010).

Die im Verlegerverband VDZ organisierten Publikumszeitschriftenverlage halten an ihrer Absicht fest, den Ad Impact Monitor (AIM) ins Leben zu rufen, ein Marktforschungsinstrument zur Ermittlung der Werbewirkung von Printmedien. Der Vorstand des VDZ-Fachverbandes Publikumszeitschriften hat am Freitag einstimmig die "Weiterentwicklung" des AIM beschlossen. Zweifel an seiner Zukunft waren laut geworden, weil ein gewichtiges Mitglied, die Bauer Media Group, gerade den VDZ-Fachverband verlassen hat (kress.de vom 6. Dezember 2010). Der Austritt des Unternehmens sei ein "bedauerlicher Schritt", hätten aber "keine Auswirkungen auf die wichtigen Vorhaben und Projekte" des Fachverbands und des VDZ, beteuert der Verband in einer Pressemitteilung.

Details zur "Weiterentwicklung" und zur zukünftigen Finanzierung des AIM verrät der VDZ dort nicht. Kritiker monierten bisher u.a. die mangelnde Einbeziehung der Werbungtreibenden. Der VDZ trägt dem offenbar nun Rechnung, indem er die Verbindung des neuen Instruments zum Verband lockert.

Grund für den Austritt Bauers aus dem Fachverband war indes der Streit mit den übrigen Verlagen um Vertriebsfragen. In der VDZ-Mitteilung von Freitag heißt es in diesem Zusammenhang, die Mitgliedsverlage bekräftigten ihr "Bekenntnis zur besonderen Bedeutung des Grosso-Systems auf Grundlage der Gemeinsamen Erklärung". Die wird indes zwischen Grosso und Verlagen unterschiedlich interpretiert. Der VDZ hat seine Auffassung im Sommer in einem Positionspapier niedergeschrieben. Die Stellungnahme war seinerzeit von dem Bemühen gekennzeichnet, Bauer die Zustimmung zu ermöglichen, doch der Verlag unterschrieb das Papier trotzdem nicht (kress.de vom 2. September 2010).

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