VDZ über neues AIM-Konzept: "Breiter und neutraler"

 

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will seinen geplanten Ad Impact Monitor (AIM) "breiter und neutraler" aufstellen und hat ein höheres Budget dafür vorgesehen. Das ist nach VDZ-Angaben der Kern eines neuen AIM-Konzepts, das der Verband in der vergangenen Woche einstimmig beschlossen hat (kress.de vom 10. Dezember 2010).

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) will seinen geplanten Ad Impact Monitor (AIM) "breiter und neutraler" aufstellen und hat ein höheres Budget dafür vorgesehen. Das ist nach VDZ-Angaben der Kern eines neuen AIM-Konzepts, das der Verband in der vergangenen Woche einstimmig beschlossen hat (kress.de vom 10. Dezember 2010).

Der AIM ist eine Forschungsinitiative, mit deren Hilfe die Verlage die Werbewirksamkeit von Zeitschriften nachweisen wollen. Mit den Modifikationen reagiert der VDZ nun auf die Kritik von Werbungtreibenden und Mediaagenturen am Konzept. Das demonstrative Bekenntnis zum AIM soll zudem signalisieren, dass der Verband auch nach dem Austritt der Bauer Media Group aus seinem Fachverband Publikumszeitschriften (kress.de vom 6. Dezember 2010) noch voll handlungsfähig ist.

In einer Pressemitteilung nennt der VDZ drei Aspekte des neuen AIM-Konzepts: Die Kunden und Mediaagenturen würden "deutlich stärker integriert werden und kontinuierlich konzeptionell mitwirken". So soll z.B. über einen Beirat ihre Expertise genutzt werden. Ferner solle der AIM über eine "neue organisatorische Aufstellung" eine mit Einrichtungen anderer Mediengattungen vergleichbare begleitende Forschungs- und Vermarktungsinstitution werden. Zudem drücke sich der Rückhalt durch die Verlage auch in einem größeren Budget für AIM aus, "um Datenumfang, Datenqualität und Langfristigkeit sicherzustellen".

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