"Attraktives Preisangebot": WAZ-Gruppe wird Bulgarien-Geschäft los

15.12.2010
 

Gesagt, getan: Wie im Sommer angekündigt, entledigt sich die WAZ-Gruppe schrittweise ihres Balkan-Geschäfts. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es sämtlichen Besitz in Bulgarien an die österreichische BG Printmedia veräußert. Über den Kaufpreis schweigt sich der Konzern aus - es habe sich um ein "attraktives Preisangebot" gehandelt.

Gesagt, getan: Wie im Sommer angekündigt, entledigt sich die WAZ-Gruppe schrittweise ihres Balkan-Geschäfts. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es sämtlichen Besitz in Bulgarien an die österreichische BG Printmedia veräußert. Über den Kaufpreis schweigt sich der Konzern aus - es habe sich um ein "attraktives Preisangebot" gehandelt.

"Wir sind in Südosteuropa nur dann zu Verkäufen bereit, wenn die Konditionen stimmen. Wir können, aber müssen nicht verkaufen, Diese Freiheit führt dazu, dass wir es dann tun, wenn es profitabel ist", äußerte sich WAZ-Chef Bodo Hombach bereits im Sommer gegenüber dem "Handelsblatt".

Zu den von BG Printinvest übernommenen Geschäften gehören u.a. die Tageszeitungen "Trud", "24 Stunden" und "168 Stunden", Magazine und Druckereien. Das Unternehmen ist seit 1997 in Bulgarien aktiv.

Hintergrund: Hombach hatte im August angekündigt, der Konzern wolle das Zeitungsgeschäft in Südosteuropa verkaufen. Der Abschied aus Serbien gestaltet sich allerdings schwierig. Axel Springer und der Schweizer Ringier Verlag bündelten dagegen ihre Kräfte in Osteruopa im Juli 2010 in einem Joint Venture. Das Gemeinschaftsunternehmen ist in den Märkten Polen, Tschechien, Ungarn, Serbien und der Slowakei aktiv.

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