Virtuelle Produkt-Kataloge: Premiumprospekt launcht iPad-App

16.12.2010
 

Knapp vorm Weihnachtsgeschäfts schiebt die junge Prospekt-Plattform "premiumprospekt.de" ihre iPad-App in den App Store: Das mobile Angebot soll die Marktübersicht und Produktinfo am POS erleichtern, vor allem was Elektro-Equipment und weiße Ware anbelangt. Die App hinterlässt einen guten Eindruck und ist kostenlos, Anfang kommenden Jahres soll ein Pendant fürs iPhone folgen - mittelfristig auch eine Android-Version.

Knapp vorm Weihnachtsgeschäfts schiebt die junge Prospekt-Plattform "premiumprospekt.de" ihre iPad-App in den App Store: Das mobile Angebot soll die Marktübersicht und Produktinfo am POS erleichtern, vor allem was Elektro-Equipment und weiße Ware anbelangt. Die App hinterlässt einen guten Eindruck und ist kostenlos, Anfang kommenden Jahres soll ein Pendant fürs iPhone folgen - mittelfristig auch eine Android-Version.

Auf den ersten Blick wirkt die App deutlich aufgeräumter als die der Wettbewerber: Wie vom iPod gewohnt, können User im oberen Teil ("Page Flip") durch die verschiedenen Prospekte wischen. Im unteren Abschnitt bieten Klapp-Sektionen etwa eine Hersteller-Übersicht oder die Suche in diversen Produktkategorien.

Nicht immer habe jeder Einzelhändler die Produktkataloge in der aktuellen Ausgabe sofort griffbereit, so Donat Brandt, Geschäftsführer der Premiumprospekt Digitale Medien, die hinter dem Angebot steckt. Meist haben selbst große Namen wie Sony, Panasonic oder Olympus ihre Prospekte nicht online verfügbar - eigene Apple-Apps sind die Ausnahme. Über den reinen Vergleich in der virtuellen Produktschau hinaus bietet die Premiumprospekt-App Lesetipps in der Fach- und Publikumspresse, deren E-Versionen die App anzapft.

Neben dem jüngst angekündigten Hauptangebot zieht Premiumprospekt parallel einen kleinen, "subversiven" Ableger groß: "prospektpiraten.de" greift auf die selbe Datenbank zurück. Look & Feel sowie Ansprache richten sich an eine jüngere Zielgruppe. Ebenso die Kommunikation, die Brandt über Social-Media-Kanäle spielt. Für "premiumprospekt.de" hat seine Firma Print-Anzeigen u.a. in Special-Interest-Magazinen gebucht. Über die Zeit scheint es auch möglich, beide Angebote mit unterschiedlichen Marken-Portfolios inhaltlich auseinander zu entwickeln.

Innerhalb der ersten hundert Tage haben beide Angebote kombiniert knapp 250.000 Besucher gezählt, bis Anfang kommenden Jahres will Brandt etwa eine Mio Prospektöffnungen erreicht haben. Derzeit bietet die Datenbank rund 100 Marken mit 170 Prospekten. Die Kunden dürfen das Angebot einen Monat testen, bevor sie Premiumprospekt zur Kasse bittet. Die Preispalette startet bei 1.900 Euro, die für 6 Monate fällig werden, für längere Buchungszeiträume gibt's entsprechend Rabatte.

Das Geschäftsmodell von Premiumprospekt erinnert an die ortsbasierten Services von kaufDa und meinprospekt - ohne allerdings den Link zum Einzelhändler zu finden. kaufDa stellt vorrangig auf die Werbeblättchen im Einzelhandel und von Dienstleistern vor Ort ab. Sie kommen Premiumprospekt - derzeit - nicht in die Quere.

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