KLM überrascht Passagiere

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat für ein weiteres Paradebeispiel gesorgt, wie man Social Media für Werbe- und Marketingzwecke einsetzen kann. Sie spürte Passagiere auf, die sich via Foursquare bei KLM eingeloggt oder über ihren bevorstehenden KLM-Flug getwittert haben. Anschließend stöberte sie im Social-Media-Profil der Personen, um sie mit einem auf sie zugeschnittenen Präsent zu überraschen.

So bekam beispielsweise eine sportliche junge Frau auf dem Weg nach Rom einen Streckenmesser von Nike, ein iPad-Besitzer wurde mit einem 15-Euro-Gutschein für den App-Store beglückt und für Besucher eine Social-Media-Konferenz gab es Tickets für "The Social Network". Die Aktion wurde auf Video aufgezeichnet, siehe oben.

Die Aktion sorgte für ein Lächeln auf den Gesichtern der wartenden Fluggäste sowie für Buzz auf Twitter - und erfüllte so die Kampagnenziele. Die Idee dahinter ist originell und rührend, allerdings auch ein bisschen gruselig. Von einer fremden KLM-Angestellten darauf angesprochen zu werden, wo man hin fliegt, was man dort vorhat und welche Hobbys man pflegt hat - bei aller Liebe - auch einen faden Beigeschmack. 

06.01.2011
Ihre Kommentare
Kopf

Bert

06.01.2011
!

Großartige Aktion! Aber dass die Aktion einen faden Beigeschmack hat und "gruselig" ist, kann auch nur mal wieder ein deutscher Journalist(in) schreiben.


Chris

06.01.2011
!

Ganz grosses Tennis! Das nenne ich eine gute Idee und eine tolle Durchführung. Konsequent. Glückwunsch KLM.
Und wer facebooked/foursquared und twittert weiss hoffentlich darum, welche Daten eingesehen werden können. Und darf sich für seine Mühen auch mal freuen, wenn er daraufhin ein tolles persönliches Geschenk bekommt.

Und was soll jetzt daran ein fader Beigeschmack sein?

Wer den hat - sollte das Internet als Sender sofort verlassen...


Ernie

06.01.2011
!

Ich schließe mich Bert an. Was soll an der Aktion gruselig sein? Wenn ich ein Social-Media-Profil habe, WILL ich doch, dass meine Daten genutzt werden! Also bitte auch mal konsequent zu Ende denken.


Gunnar Lübbe

06.01.2011
!

Super Aktion!

Mir gefällt insbesondere auch die erste Erkenntnis am Ende: "In the age of Social Media, doing something that creates a real smile on somebody's face is much cooler than attaching a smiley face".

Was wirklich zählt, das ist doch das reale Erleben - und über das kann man anschließend gerne auch online berichten!


JohannQ

07.01.2011
!

An dieser Geschichte ist erstmal nichts grusselig... aber wollt ihr auch von der Konkurrenz eurer Bank, eurer Krankenversicherung oder eures Internetanbieters im "echten Leben" angesprochen werden, wenn ihr euch irgendwo unzufrieden geäussert habt? Na, ich glaub ja mal eher nicht ;)


Sabine Mahlert

Treppenliftdirekt.de
Redaktion

24.01.2011
!

Wieso "gruselig". Der Sport erzeugt doch seine beabsichtigte Wirkung.


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