Es bleibt in der Familie: Mohn-Söhne schichten bei Bertelsmann um und verkaufen

 

Christoph Mohn (Foto), 45, Sohn des verstorbenen Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn, gibt die Hälfte seiner Anteile an der Reinhard-Mohn-Verwaltungsgesellschaft zu gleichen Teilen an seine drei kleinen Töchter ab. Bertelsmann hat einen entsprechenden Bericht des Online-Dienstes "Media Tribune" bestätigt. Damit hält Christoph Mohn künftig selbst nur noch 3% und seine Töchter jeweils 1% an der Gesellschaft.

Christoph Mohn (Foto), 45, Sohn des verstorbenen Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn, gibt die Hälfte seiner Anteile an der Reinhard-Mohn-Verwaltungsgesellschaft zu gleichen Teilen an seine drei kleinen Töchter ab. Bertelsmann hat einen entsprechenden Bericht des Online-Dienstes "Media Tribune" bestätigt. Damit hält Christoph Mohn künftig selbst nur noch 3% und seine Töchter jeweils 1% an der Gesellschaft.

Gleichzeitig hat Andreas Mohn, 42, jüngster Sohn von Reinhard und Liz Mohn, einen Teil seiner Anteile an der Reinhard-Mohn-Verwaltungsgesellschaft im Wert von 10 Mio Euro an die Johannes Mohn GmbH verkauft. Er hält künftig noch 5,5%.

Damit sinkt die Kapitalbeteiligung der Familie Mohn an der Bertelsmann AG laut "Media Tribune" geringfügig von 19,3 auf 19%. An den Machtverhältnissen im Konzern ändert sich aber nichts: Die Stimmrechte für alle Anteile sind in der Bertelsmann-Verwaltungsgesellschaft (BVG) gebündelt - und dort hat auch künftig Liz Mohn das letzte Wort.

Über die Reinhard- Mohn-Verwaltungsgesellschaft hält die Familie ihre Beteiligungen an dem Konzern. Reinhard Mohn hatte 1986 seine Anteile an der nach ihm benannten Gesellschaft auf sieben Familienmitglieder übertragen - die sechs Kinder (drei aus erster, drei aus zweiter Ehe) bekamen jeweils rund 6% und seine zweite Ehefrau Liz 5,8%.

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