Während Google Mrd verdient und Leute einstellt: Yahoo muss weiter Personal abbauen

26.01.2011
 

Krasser könnte die Gegensätze nicht sein: Während Google Milliarden einstreicht und haufenweise Leute rekrutiert, warnt Yahoo erneut vor einem Erlöseinbruch und muss mit Entlassungen gegensteuern. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres gingen die Erlöse um 12% auf 1,5 Mrd Dollar zurück. Dank drastischer Sparmaßnahmen verdoppelte sich allerdings der Gewinn auf 312 Dollar.

Krasser könnte die Gegensätze nicht sein: Während Google Milliarden einstreicht und haufenweise Leute rekrutiert, warnt Yahoo erneut vor einem Erlöseinbruch und muss mit Entlassungen gegensteuern. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres gingen die Erlöse um 12% auf 1,5 Mrd Dollar zurück. Dank drastischer Sparmaßnahmen verdoppelte sich allerdings der Gewinn auf 312 Dollar.

Yahoo-Chefin Carol Bartz sieht sich bestätigt: "Unsere Bemühungen, das Steuer herumzureißen, schlagen an". Allerdings muss sie, um den Kurs zu halten, weitere Stellen streichen: 100 der zuletzt noch 13.600 Beschäftigten müssen ihre Schreibtische räumen. Von Oktober bis Dezember baute Bartz schon 500 Stellen ab.

Die Zusammenarbeit mit Microsoft laufe "sehr gut". Yahoo kann sich dadurch teure Entwickler sparen, muss allerdings die Einnahmen mit Microsoft teilen.

Beim Kampf um die Werbemilliarden macht zwar auch das aufstrebende Facebook Yahoo zu schaffen (kress.de vom 25. Januar 2011), Hauptkonkurrent aber ist und bleibt vorerst Google. Das Unternehmen scheffelte im Schlussquartal 2010 2,54 Mrd Dollar Gewinn, der Umsatz lag bei 8,44 Mrd Dollar (kress.de vom 20. Januar 2011). Google kündigte zudem gerade an, dass über 6.000 neue Mitarbeiter gesucht würden, 1.000 davon in Europa (kress.de vom 25. Januar 2011). Bereits im vergangenen Jahr baute der Suchmaschinenriese die Belegschaft um 4.500 auf 24.400 aus.

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