Streitigkeiten beigelegt: Konstantin Neven DuMont bleibt MDS-Gesellschafter

31.01.2011
 

Die Streitigkeiten zwischen Konstantin Neven DuMont und der Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) sind beigelegt. Dies berichtet das Kölner Medienunternehmen in einer kurzen Mitteilung. Konstantin Neven DuMont scheide zum 30. Juni 2011 einvernehmlich aus der Firma aus. Bis zu diesem Zeitpunkt sei er beurlaubt. Er werde M. DuMont Schauberg aber weiterhin als Gesellschafter verbunden bleiben.

Die Streitigkeiten zwischen Konstantin Neven DuMont und der Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) sind beigelegt. Dies berichtet das Kölner Medienunternehmen in einer kurzen Mitteilung. Konstantin Neven DuMont scheide zum 30. Juni 2011 einvernehmlich aus der Firma aus. Bis zu diesem Zeitpunkt sei er beurlaubt. Er werde M. DuMont Schauberg aber weiterhin als Gesellschafter verbunden bleiben.

Konstantin Neven DuMont war im MDS-Vorstand für Strategie und Kommunikation zuständig gewesen. Seinen Platz hat inzwischen seine Schwester Isabella Neven DuMont eingenommen (kress.de vom 27. Januar 2011). Die genauen Verantwortlichkeiten von Isabella Neven DuMont sind laut MDS noch nicht festgelegt. Dem Vorstand gehören wie gehabt auch Christian DuMont Schütte, Eberhard Klein und Franz Sommerfeld an.

Konstantin Neven DuMont hat seinen Vorstandposten und seine Funktion als Herausgeber mehrerer Titel des Hauses verloren, nachdem er in einer Blog-Affäre eine schlechte Figur gemacht und im Anschluss seinen Vater Alfred Neven DuMont, das Medienhaus und seine Manager immer wieder attackiert hatte (kress.de vom 9. Dezember 2010). Schon während des qualvoll langen Prozesses von Konstantins Ablösung wurde spekuliert, dass der Altverleger nach dem Scheitern der ursprünglichen Nachfolgeregelung seine Tochter Isabella ins Unternehmen holt.

Im vergangenen November hatte sich Konstantin Neven DuMont im "Spiegel" zu seinen Zukunftsplänen wie folgt geäußert (kress.de vom 27. November 2011): Er wolle ein Medienunternehmen gründen, ein journalistisches Webportal. Thema: Medienkritik. Wie groß das Ganze werden sollte, hinge davon ab, wie viele Millionen Euro er für seine Anteile bekommen würde. Und er wollte seine sieben Prozent am Verlag auch deshalb loswerden, weil er das Gefühl hätte, dass sein Kapital peu à peu vernichtet würde.

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.