Abschied nach 10 Jahren: COO Peter Roos verlässt Leo Burnett für McCann

08.02.2011
 

Peter Roos (Foto), 47, Geschäftsführer und Operativchef bei der Frankfurter Werbeagentur Leo Burnett, wechselt im Sommer als COO zur McCann Worldgroup Deutschland. Roos geht nach 10 Jahren bei Leo Burnett, in denen er in der Agentur als CFO, übergangsweise auch als CEO, viel bewegt hat.

Peter Roos (Foto), 47, Geschäftsführer und Operativchef bei der Frankfurter Werbeagentur Leo Burnett, wechselt im Sommer als COO zur McCann Worldgroup Deutschland. Roos geht nach 10 Jahren bei Leo Burnett, in denen er in der Agentur als CFO, übergangsweise auch als CEO, viel bewegt hat.

Seit 2007 amtiert Roos als COO bei Leo Burnett. Angefangen hatte er 2001 als Finanzchef, ab 2002 hatte er es mit dem Agenturumbau nach der Leo-Burnett-Übernahme durch Publicis zu tun. In den Jahren 2005 und 2006 hatte er zwischenzeitlich auch auf dem Chefposten Platz genommen, nachdem der damalige CEO Frank Eigler den Posten räumen musste (kress.de vom 22. September 2005).

Als COO in Frankfurt hat Roos den Standort als Deutschland-Zentrale und das Auslandsgeschäft vorangetrieben. Auch für die Gründung einer Berliner Design-Dependance soll Roos eine wichtige Rolle gepielt haben (kress.de vom 20. Januar 2011).

Vor seiner Zeit bei Leo Burnett war Roos bei Ogilvy und auf Unternehmensseite bei Kraft Foods und Nestlé.

Bei McCann kümmert sich Roos um alle Büros und Disziplinen, ebenso wie ums Kaufmännische. McCann-Chairman Nick Brien und Worldwide CFO Tara Comonte haben mit Roos bereits in der Londoner Zentrale für Leo Burnett-EMEA zusammengearbeitet. Roos und der McCann EMEA-CFO Stefan Himpe kennen sich aus gemeinsamen Tagen bei WPP, Roos damals bei Ogilvy und Himpe bei Young & Rubicam und Wunderman.

Roos führt McCann gemeinsam mit Chairman und CEO Helmut Sendlmeier.

McCann gehört zur Interpublic-Agenturgruppe. Die Agenturmarken heißen McCann Erickson (Werbung), Mech (Digital), MRM, McCann Healthcare, McCann momentum, Futurebrand und WgEXP. Assoziiert sind Universal McCann (Media) und Weber Shandwick (PR).

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