Xing AG rutscht wieder deutlich ins Plus: Gute Zahlen und ein Like-Button

01.03.2011
 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 hat die Xing AG laut den vorläufigen Geschäftszahlen Plus gemacht: Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte auf 16,7 Mio Euro (+41%). Die Umsätze wuchsen um ein Fünftel auf 54,3 Mio Euro. Unter dem Strich blieben 7,2 Mio Euro über - nach einem Minus im Vorjahr. Damit liegt Xing auf dem Niveau von 2008.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 hat die Xing AG laut den vorläufigen Geschäftszahlen Plus gemacht: Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte auf 16,7 Mio Euro (+41%). Die Umsätze wuchsen um ein Fünftel auf 54,3 Mio Euro.

Unter dem Strich blieben 7,2 Mio Euro über - nach einem Minus im Vorjahr. Damit liegt Xing auf dem Niveau von 2008.

Langsam machen sich die Geschäftssparten E-Recruiting und Werbung. Der Online-Stellenmarkt hat 2010 mit 7,1 Mio Euro um 61% mehr eingebracht als im Jahr zuvor. Das Werbegeschäft wuchs um fast zwei Drittel auf 3,9 Mio Euro. "Personalverantwortliche in Deutschland entdecken derzeit auf breiter Front das Thema E-Recruiting in sozialen Medien", sagt Xing-Chef Stefan Groß-Selbeck.

Den Löwenanteil an den Erlösen stemmt Xing nach wie vor mit den Premium-Profilen. Mittlerweile hat Xing laut Geschäftzahlen weltweit 10,5 Mio Mitglieder, 4,5 Mio davon im deutschsprachigen Raum. 745.000 davon zahlen für ihren Xing-Account. Das sind 8% mehr als im Vorjahr. Als neue Erlösquelle will Xing ab sofort das E-Ticketing erschließen und hat dafür jüngst die Veranstaltungsplattform amiando gekauft (kress.de vom 23. Februar 2011).

Xing will zudem die Kommunikation der Nutzer untereinander fördern und führt eine Art "Like"-Button ein, ähnlich dem von Facebook: Unter dem schwarzen Brett ("Neues aus dem Netzwerk") können Xing-Nutzer die Einträge anderer in Zukunft kommentieren und und mit dem "Interessant"-Button markieren, um sie dem eigenen Netzwerk zu empfehlen. Über ein Häkchen geht die News auch über den Twitter-Account raus.

Damit die Übersicht nicht verloren geht, hat Xing eine Filter-Funktion eingerichtet, um in der Diskussion etwa nach Jobs, Events oder Gruppen  zu sortieren. Derjenige, der per Status-Update eine Debatte anstößt, darf entscheiden, wer mitlesen und sich einmischen kann.

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