"Doc" Schneiders Pläne für "OK!": "Hybrid aus People- und wöchentlichem Frauenmagazin"

 

Thomas "Doc" Schneider (Foto), 59, seit Januar Editorial Director von "OK!", will dem wöchentlichen Klatschmagazin mit einem neuen Konzept zum Auflagenaufschwung verhelfen: "Wir wollen aus 'OK!' den ersten Hybrid aus einem People- und einem wöchentlichen Frauenmagazin machen", sagte der "Doc" im Interview mit dem kressreport.

Thomas "Doc" Schneider, 59, seit Januar Editorial Director von "OK!", will dem wöchentlichen Klatschmagazin mit einem neuen Konzept zum Auflagenaufschwung verhelfen: "Wir wollen aus 'OK!' den ersten Hybrid aus einem People- und einem wöchentlichen Frauenmagazin machen", sagte der "Doc" im Interview mit dem kressreport.

"Nachrichten verbreiten sich heute wahnsinnig schnell übers Internet und sind für People-Magazine als Story nur noch bedingt von Interesse", meint Schneider. People-Magazine konzentrierten sich daher in der Regel auf die Story hinter der Story. "Wir gehen noch einen Schritt weiter und verbinden die Gefühle, die eine solche Story auslöst, mit der Lebenswelt unserer Leserinnen", kündigte der Editorial Director an.

Schneiders Heftphilosophie ist der Zeitschrift schon seit einigen Wochen anzusehen: So hat er den "OK!-Report" eingeführt, in dem die Redaktion z.B. zeigt, wie Promi-Paare mit Fragen wie "Kinder oder Karriere?" umgehen, die auch die Frau von nebenan umtreiben. Die am Donnerstag erschienene "OK!"-Ausgabe 10/2011 kostet nur einen Euro, damit neue Leserinnen reinschmecken. Statt "Das Exklusiv-Magazin der Stars" lautet der "OK!"-Claim jetzt "Das Lifestyle-Magazin der Stars".

"OK!" kommt aus einem Joint Venture von Mediengruppe Klambt und dem britischen Verlag Northern & Shell. Weltweit erscheint das Heft mit 21 Länderausgaben, in Deutschland ist es seit Februar 2008 auf dem Markt. "OK!" erzielte im vierten Quartal 2010 eine Auflage von 170.265 verkauften Exemplaren - das sind fast 18% weniger als im Vorjahr.

Das vollständige Interview mit Thomas Schneider lesen Abonnenten im kressreport 5/2011, der am Freitag erschienen ist. Der "Doc" erklärt darin auch, warum Thomas Gottschalk für Printmagazine "Kassengift" ist und warum eine "OK!"-Meldung, wonach Heidi Klum "Wetten, dass..?"-Moderatorin wird, wider Erwarten "verdammt ernst gemeint" war. Hier geht's zum Abo-Glück!

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