Der Geizkragen macht in Autoteile: "Carmio.de"-Eigner verkaufen Mehrheitsbeteiligung

10.03.2011
 

Der Online-Preisfuchs "geizkragen.de" hat sich die Mehrheitsbeteiligung am Autoteile-Preisvergleich "carmio.de" geschnappt. Über den Preis schweigen die Beteiligten, der Unternehmenswert soll aber siebenstellig sein.

Der Online-Preisfuchs "geizkragen.de" hat sich die Mehrheitsbeteiligung am Autoteile-Preisvergleich "carmio.de" geschnappt. Über den Preis schweigen die Beteiligten, der Unternehmenswert soll aber siebenstellig sein.

Die Carmio-Gründer Nikolai Roth und Cord-Christian Nitzsche bleiben als Gesellschafter im Boot, künftig halten beide jeweils noch rund 3% der Anteile. Nach einer Übergangsphase sollen sie die operative Arbeit abgeben, dafür steigt Michael Völker in die Carmio-Geschäftsleitung ein. Er ist Projektleiter bei "geizkragen.de".

Käufer und Gekaufter wollen den Deal als strategische Partnerschaft verstanden wissen, über die "Geizkragen.de" sich tiefer in die Sparte "Autoteile" hinein knien kann. "Dank unseres Engagements bei Carmio haben wir die Chance, unser Knowhow im Bereich Preisvergleich in einem großen vertikalen Markt einzubringen", sagt Völker.

Das Carmio-Team bleibt in Hamburg. Roth und Nitzsche haben das Portal erst Anfang 2010 aus der Taufe gehoben und wollten vor wenigen Wochen über eine Viral-Kampagne mit Busen-Star Bettie Ballhaus auf sich aufmerksam machen.

Start-Investor ist die junge Hamburger Gesellschaft Hanse Ventures, zu deren Geldgebern der ehemalige G+J-Boss Bernd Kundrun und Ex-Bertelsmann Rolf Schmidt-Holtz gehören. Die Leitung hat Sarik Weber. Hanse Ventures bleibt an Carmio beteiligt.

"Geizkragen.de" ist seit 1998 am Markt. Gründer und Gesellschafter ist Oliver Flaskämper. Daneben ist die britische Coleman Parker Tayler Private Equity Ltd. beteiligt.

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