Nach Nuklear-Katastrophe in Fukushima: "Spiegel" ändert kurzfristig seine Titelgeschichte

13.03.2011
 

Der "Spiegel" hat kurzfristig seine Titelgeschichte geändert. Die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima hätte die "Spiegel"-Redaktion zu einer ungewöhnlichen Operation gezwungen, heißt es in der Hausmitteilung der aktuellen Ausgabe. Am Samstagmittag seien die Druckmaschinen gestoppt worden, die Druckzylinder mit der Titelgeschichte über die Tsunami-Katastrophe im Fernen Osten hätten durch einen frischen Satz mit einer noch dramatischeren Story ersetzt werden müssen.

Der "Spiegel" hat kurzfristig seine Titelgeschichte geändert. Die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima hätte die "Spiegel"-Redaktion zu einer ungewöhnlichen Operation gezwungen, heißt es in der Hausmitteilung der aktuellen Ausgabe. Am Samstagmittag seien die Druckmaschinen gestoppt worden, die Druckzylinder mit der Titelgeschichte über die Tsunami-Katastrophe im Fernen Osten hätten durch einen frischen Satz mit einer noch dramatischeren Story ersetzt werden müssen, der Geschichte über den ersten GAU nach dem Desaster von Tschernobyl vor 25 Jahren.

"Fukushima, 12. März 2011, 15.36 Uhr Das Ende des Atomzeitalters" heißt es jetzt auf dem "Spiegel"-Titel (siehe Bild).

Die "Spiegel"-Zentrale alarmierte der Hausmitteilung zufolge bereits am Freitag seine Korrespondenten in Asien, Amerika und Europa. Als es im Atomkraftwerk in Fukushima dann am Samstag, 15.36 Uhr Ortszeit, zu einer Explosion gekommen sei, sei Bangkok-Korrespondent Thilo Thielke, 43, bereits in Tokio gelandet und auf dem Weg in die vom Unglück betroffenen Gebiete gewesen, zehn Stunden habe er allein vom Flughafen in die Innenstadt von Tokio gebraucht.

Ostasien-Korrespondent Wieland Wagner, 51, sammelte laut "Spiegel" von Peking aus Informationen aus der Region. Mit den Informationen der Korrespondenten aktualisierten die Hamburger Kollegen Hans Hoyng, 62, Cordula Meyer, 39, und Olaf Stampf, 44, die Titelgeschichte.

Der ursprüngliche "Spiegel"-Titel mit der Tsunami-Katastrophe (via Carta).

Ihre Kommentare
Kopf

Winnifred Mcdivitt

30.03.2011
!

Gleich nach der Katastrophe werden die Einwohner,nicht nur in Fukushima, fortlaufend belogen. Mich interessiert mal, wie die globalen Auswirkungen wirklich sind. Ich glaube nicht, dass die Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland verstrahlt werden wegen dem Unfall in Fukushima. Aber wie sind die Auswirkungen zum Beispiel auf die Nahrungskette? Neue Infos dazu konnte ich auf <a href="http://www.zeitong.de/">dieser Seite</a> finden.


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