Volle Taschen dank AOL: "HuffPo" kommt nach Europa

25.03.2011
 

Mit gut gefüllter Börse wagt die US-Online-Zeitung "Huffington Post" die Expansion. Im Sommer will Chefin Arianna Huffington eine britischen Ableger ihres Babys starten, das sie vor wenigen Wochen an den Internetkonzern AOL verkauft hat.

Mit gut gefüllter Börse wagt die US-Online-Zeitung "Huffington Post" die Expansion. Im Sommer will Chefin Arianna Huffington eine britischen Ableger ihres Babys starten, das sie vor wenigen Wochen an den Internetkonzern AOL verkauft hat (kress.de vom 7. Februar 2011).

AOL zimmert aus der "HuffPo" das journalistische Herz des Unternehmens. Dafür trennte sich AOL jüngst von einer Reihe von Journalisten, die bisher redaktionelle Angebote für AOL erstellt hatten (kress.de vom 11. März 2011). Eben erst wurde bekannt, dass AOL im Zuge dessen auch auf rund 30 Online-Angebote verzichten wird bzw. diese in der "HuffPo" aufgehen.

Nach Huffingtons Angaben hat die "HuffPo" derzeit rund 25 Mio unterschiedliche Leser für Inhalte, die mehrheitlich Freizeitreporter aus dem Netz aufklauben und zur Meldung umformulieren - eine weit günstigere Variante als das bisherige Redaktions-Konzept von AOL war.

Eine Google-relevante Auswahl von Themen soll zudem die Reichweite steigern, die AOL vermarkten will - innerhalb wie offensichtlich auch außerhalb der USA. Möglich also, dass der britischen weitere europäische "HuffPo"-Töchter folgen.

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
| ###
Inhalt konnte nicht geladen werden.