Gegen Zahlung von 40.000 Euro: Verfahren gegen PR-Berater Essing eingestellt

 

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat das Verfahren gegen PR-Berater Norbert Essing eingestellt. Laut Essings Anwalt Norbert Gatzweiler hat die Staatsanwaltschaft "hinsichtlich sämtlicher Vorwürfe keine Schuld" seines Mandanten festgestellt. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen Essing u.a wegen versuchter Nötigung ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat das Verfahren gegen PR-Berater Norbert Essing eingestellt. Laut Essings Anwalt Norbert Gatzweiler hat die Staatsanwaltschaft "hinsichtlich sämtlicher Vorwürfe keine Schuld" seines Mandanten festgestellt. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen Essing u.a wegen versuchter Nötigung ermittelt.

Offenbar scheute die Staatsanwaltschaft den unverhältnismäßig hohen Aufwand, weiter dem Verdacht nachzugehen und möglicherweise doch noch stichhaltige Beweise gegen Essing zu finden. Dieser nutzte die Gelegenheit aus und kürzte im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft den Verfahrensweg durch die Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 40.000 Euro ab. Ohne die Geldauflage hätte sich das Verfahren noch länger hingezogen. Die Hälfte des Betrags fließt in die Staatskasse, einen Teil der anderen Hälfte spendet Essing an eine Einrichtung, die Kindern hilft, die Opfer pädophilen Missbrauchs geworden sind.

Auslöser für das Verfahren war der ehemalige Banker Harald Christ: Er warf Essing vor, ihn in einem anonymen Fax als pädophil bezeichnet zu haben - aus Rache, weil Christ den Vertrag mit Essing nicht verlängert habe. Christ hat deswegen Strafanzeige gegen den Berater gestellt (kress.de vom 11. September 2010). Essing bestritt die Anwürfe und stellte seinerseits Strafanzeige gegen Christ wegen falscher Anschuldigung, Beleidigung und Verleumdung (kress.de vom 7. März 2010).

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