Blogger-Klage gegen "Huffington Post": Arianna Huffington: "Es wurde kein Vertrag gebrochen"

 

"Huffington Post"-Gründerin Arianna Huffington weist die Schadenersatzforderung des Bloggers Jonathan Tasini zurück: "Während unsere Mitarbeiter Fristen und Verpflichtungen sowie bestimmte Aufgaben haben, können unsere Blogger so häufig oder selten posten wie sie wollen - und schreiben, was oder wann sie wollen, oder gar nicht." Tasini habe sich sogar bei ihr dafür bedankt, dass seine Texte und Website via "Huffington Post" mehr Aufmerksamkeit bekommen.

"Huffington Post"-Gründerin Arianna Huffington weist die Schadenersatzforderung des Bloggers Jonathan Tasini zurück: "Während unsere Mitarbeiter Fristen und Verpflichtungen sowie bestimmte Aufgaben haben, können unsere Blogger so häufig oder selten posten wie sie wollen - und schreiben was oder wann sie wollen, oder gar nicht." Tasini habe sich sogar bei ihr dafür bedankt, dass seine Texte und Website via "Huffington Post" mehr Aufmerksamkeit bekommen (Arianna Huffingtons Antwort im Wortlaut).

Tasini fordert in der Sammelklage über 100 Millionen Dollar Schadenersatz von der "Huffington Post". Die Nachrichtenplattform genießt dank gründlich recherchierter Beiträge und gut vernetzter Autoren international einen guten Ruf. Dafür sorgen neben regulären Mitarbeitern eben zahlreiche Blogger, die ihre Texte honorarfrei posten. Den Wert dieser Arbeit hat die AOL-Übernahme im Februar in Zahlen gegossen: satte 315 Millionen Dollar. Tasini und seine Blog-Kollegen wollen ihren Anteil vor Gericht erstreiten: Arianna Huffington habe sich unredlich an ihren Texten bereichert, da sie finanziellen Profit daraus schlage.

Ihre Kommentare
Kopf
Inhalt konnte nicht geladen werden.