"manager-magazin.de" gelingt Turnaround: Rebrush, Tablet-App und schwarze Zahlen

 

Die Wirtschafts-Website "manager-magazin.de" soll 2011 eine Umsatzrendite im niedrigen zweistelligen Prozentbereich schreiben. Dies sagte Redaktionsleiter Karsten Stumm (Foto) dem kressreport. Ein Rebrush der Seite ist für den Sommer geplant, ebenfalls ist eine Tablet-App in Vorbereitung.

Die Wirtschafts-Website "manager-magazin.de" soll 2011 eine Umsatzrendite im niedrigen zweistelligen Prozentbereich schreiben. Dies sagte Redaktionsleiter Karsten Stumm (Foto) dem kressreport. Ein Rebrush der Seite ist für den Sommer geplant, ebenfalls ist eine Tablet-App in Vorbereitung.

Zur Erinnerung: 2009 verbuchte die Seite rote Zahlen, die Muttergesellschaft SpiegelNet beschloss einen Stellenabbau. Chefredakteur Andreas Nölting verließ das Haus. Heute hat die digitale "mm"-Redaktion 15 Planstellen. Gesellschaftsrechtlich gehört sie zur im vergangenen Jahr gegründeten manager magazin new media GmbH, die Ove Saffe führt, gleichzeitig Boss der Spiegel-Gruppe.

Mit den verbliebenen personellen Ressourcen will Stumm nun noch konsequenter als bisher das Newsgeschäft hinter sich lassen und auf Agendasetting setzen. "Von Online als Durchlauferhitzer geht es zu Online als Analysemedium", sagt er. Die wichtigsten aktuellen Meldungen gebe es weiter auf der Seite, doch rund vier Fünftel der Kapazitäten sollen in selbst gesetzte Themen investiert werden.

Laut IVW kommt "manager-magazin.de" auf 6,59 Mio Visits (März 2011) gegenüber 4,83 Mio im Vormonat und 4,7 Mio im Vorjahresmonat. Vor zwei Jahren lag der Wert allerdings schon einmal bei 7,2 Mio Visits. Damit liegt das "mm" im Netz hinter den Online-Ablegern von "FTD" und "Handelsblatt", aber weit vor "WirtschaftsWoche" und "Capital".

Das gedruckte "mm" verlor zuletzt Käufer und liegt bei 106.514 durchschnittlich im Monat verkauften Exemplaren (IVW I/2011). Der Verlag will auch durch die verstärkte Nutzung von Social Media versuchen, die Marke "mm" bei Zielgruppen zu positionieren, denen das gedruckte Heft nicht vertraut ist.

Mehr zum Thema im aktuellen kressreport 08/2011, der am 15. April erschienen ist. Hier geht´s zum Abo.

Ihre Kommentare
Kopf

Elke Löw

19.04.2011
!

Eine Umsatzrendite im "niedrigen zweistelligen Bereich" - also zwischen 10 und 99 Euro??? Sehr bescheiden...


Christian Meier

Christian Meier

WeltN24 GmbH
Redakteur für Medienthemen

19.04.2011
!

Hallo Frau Löw, das wäre selbst für eine Wirtschafts-Website doch sehr wenig. Ist korrigiert. Danke für den Hinweis!


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