Weißes iPhone 4 ab Donnerstag: Apple antwortet auf Ortungsdaten-Vorwürfe

27.04.2011
 

Die Gerüchteküche kocht schon seit Wochen - nun hat Apple bekannt gegeben, dass das weiße iPhone 4 ab Donnerstag, 28. April in Deutschland erhältlich ist. Apple verkauft das Gerät über seinen Online Store, die Retail Stores und ausgewählte Händler. "Es ist wunderschön", schwärmt Apple-Marketingchef Philip Schiller. Weniger schön ist Apples "Locationgate" -

Die Gerüchteküche kocht schon seit Wochen - nun hat Apple bekannt gegeben, dass das weiße iPhone 4 ab Donnerstag, 28. April in Deutschland erhältlich ist. Apple verkauft das Gerät über seinen Online Store, die Retail Stores und ausgewählte Händler. "Es ist wunderschön", schwärmt Apple-Marketingchef Philip Schiller. Weniger schön ist Apples "Locationgate" - der Konzern aus Cupertino hat zu den Ortungsdaten-Vorwürfen nun offiziell Stellung bezogen.

"Apple verfolgt die Position ihres iPhone nicht nach", heißt es in einer Aussendung, die sich den zehn häufig gestellten Fragen zur Ortsdatenspeicherung widmet. Man habe das nie getan und habe auch keine Pläne, dies je zu tun.

Laut Apple merkt sich das iPhone die Positionsdaten von WLAN-Netzen und Mobilfunkstationen in der Umgebung, um die Navigationsfunktion des Geräts zu verbessern. Die Abfrage von GPS-Daten ist für Apple offenbar keine Alternative. Das dauere länger als die Nutzer gewillt seien zu warten. Durch die Speicherung der Daten funktioniere die Ortung zudem innerhalb von Gebäuden, 

Die Daten erhalte Apple anonym und verschlüsselt, mit ihnen entstünde eine große gemeinsame Positionsdatenbank. Wo sich ein bestimmter User befinde, könne auf diese Weise aber nicht nachvollzogen werden.

Es sei zudem ein Softwarefehler, dass das iPhone die Ortungsdaten auch dann weiter aktualisiere, wenn der Nutzer die Ortungsdienste ausgeschaltet hätte. Mit einem iOS-Update soll die Schwachstelle in Kürze behoben werden.

Die offizielle Stellungnahme von Apple zum Location-Tracking-Skandal.

Ihre Kommentare
Kopf

Matthias

27.04.2011
!

Ich bin kein Technikexperte, aber ist es nicht ein Widerspruch, dass die Daten einerseits anonymisiert an Apple gehen, für die User aber die Ortung per GPS zu lange dauern würde? Sendet Apple Daten zurück, an eine zuvor anonymisierte Quelle?!?
Oder ich bin einfach zu blöd, um die Funktionalität zu verstehen...


Noch ein Matthias

28.04.2011
!

Ich war vor zwei Jahren in Florida in einem Apple-Store und hatte mich umgesehen. Einige Zeit später bekam ich eine Email von eben diesem Store auf meine im iPhone aktivierte emailadresse. Obwohl ich nichts gekauft hatte oder das iPhone im Store benutzt hatte. Soviel zum Thema Datennutzung. Aber da ich ja nicht die Nummer von Frau Merkel gespeichert habe, noch Kreditkarten oder gar Bankinformationen, kann mir das egal sein. Habe ja nichts zu verbergen.


r

30.04.2011
!

Wer meint, er habe nichts zu verbergen, stimmt sicher auch zu, wenn die Regierung Kameras in seinem Wohnzimmer installiert.


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