WAZ killt "Mama's Life": Chefin Wirdemann macht mit "Mamy's Place" weiter

04.05.2011
 

"Mama's Life" ist Geschichte: Der Verlag Vikant Publishing hat in Rechtsstreitigkeiten mit der WAZ-Gruppe klein beigegeben und den Titel zurückgezogen. Die Essener sind gegen "Mama's Life" vorgegangen, weil sie die Verwechslungsgefahr mit ihrer bislang einmal erschienenen Zeitschrift "Mama" fürchten.

"Mama's Life" ist Geschichte: Der Verlag Vikant Publishing hat in Rechtsstreitigkeiten mit der WAZ-Gruppe klein beigegeben und den Titel zurückgezogen. Die Essener sind gegen "Mama's Life" vorgegangen, weil sie die Verwechslungsgefahr mit ihrer bislang einmal erschienenen Zeitschrift "Mama" fürchten (kress.de vom 22. Oktober 2010).

Die Chefredakteurin von "Mama's Life", Ilka Wirdemann, macht mit dem neuen Titel "Mamy's Place" allerdings weiter. Der neue alte Titel wird erstmals am 7. Mai erscheinen, die zweite Ausgabe ist für den 25. Juni geplant. Wirdemann kündigt fürs kommende Jahr bereits eun Ausgaben an. Auf dem Titel des Erstlings schmust die Ex-Eisprinzessin Tanja Szewczenko mit dem Töchterchen. Die Druckauflage beträgt knapp 100.000 Exemplare. Eine Anzeigenseite in "Mamy's Place" kostet 7.800 Euro (Kontakt: boldt(at)mamys-place.de).

Künftig arbeitet Wirdemann im eigenen Verlag, der Womens Ministry Verlag und Medien GmbH. Mit im Boot ist Anzeigenchefin Petra Boldt, die früher bei der "Rheinischen Post" gearbeitet hat. Boldt kümmert sich auch um das Wirtschaftsmagazin "enorm". Beide wirken als Geschäftsführerinnen des neuen Verlags. "Die vielen ermutigenden Mails, die wir von unseren Leserinnen bekommen haben, und unsere Dienstleister, die uns unterstützen, lassen uns sicher sein, dass wir das richtige Magazin für Frauen dieser Zeit entwickelt haben", so Wirdemann.

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