Wechsel zu den Privaten kommt nicht in Frage: ARD buhlt um Thomas Gottschalk

29.05.2011
 

Die ARD verhandelt mit Thomas Gottschalk über einen Wechsel ins Erste. Dies berichet der "Spiegel". Gottschalk sollen dort mehrere Formate angeboten worden sein. Eingefädelt habe die Gespräche Udo Reiter, der scheidende Intendant des MDR.

Die ARD verhandelt mit Thomas Gottschalk über einen Wechsel ins Erste. Dies berichet der "Spiegel". Gottschalk sollen dort mehrere Formate angeboten worden sein. Eingefädelt habe die Gespräche Udo Reiter, der scheidende Intendant des MDR (kress.de vom 26. Mai 2011).

Für Reiter wäre es ein letzter großer Coup, Gottschalk zur ARD zurückzuholen, heißt es im "Spiegel". "Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim Bayerischen Rundfunk, wo Reiter einst als Programmdirektor den jungen Radiomoderator Gottschalk mehrfach vor einem aufgebrachten Rundfunkrat in Schutz nehmen musste."

Ein Wechsel zu den Privaten kommt für Gottschalk nicht in Frage

Gottschalk will sich vom "Spiegel" noch nicht in die Karten schauen lassen: "Es ist doch nachvollziehbar, dass ich in dieser Phase des Umbruchs auch Gespräche mit anderen Sendern führe, das weiß auch das ZDF." Er sehe seine Fernsehzukunft aber "definitiv bei den Öffentlich-Rechtlichen".

Gottschalk hatte nach dem schweren Unfall eines "Wetten, dass …?"-Kandidaten angekündigt, als Moderator Ende dieses Jahres aufzuhören. "Wetten, dass..?"-Erfinder Frank Elstner will zwar Gottschalk zum Weitermachen überreden, aber Aussicht auf Erfolg hat das wohl nicht. "Es bleibt dabei", sagte Gottschalk dem "Spiegel".

Als mögliche Nachfolger von Gottschalk für "Wetten, dass..?" gelten Jörg Pilawa, Hape Kerkeling und die von "Spiegel Online" stürmisch geforderte Anke Engelke.

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