"Abendzeitung" Nürnberg: Fränkisch-rot statt bayerisch-blau

 

Ein gutes Jahr nach dem Verkauf an den Telefonbuch-Verleger Gunther Oschmann emanzipiert sich die "Abendzeitung" in Nürnberg auch redaktionell von ihrem Mutterblatt: Sie erscheint seit Montag, 30. Mai, mit einem neuen Konzept und einem neuen Layout. Logo und Leitfarbe sind jetzt fränkisch-rot statt bayerisch-blau - damit den Lesern klar ist, dass die "AZ" Nürnberg auch aus Nürnberg kommt.

Ein gutes Jahr nach dem Verkauf an den Telefonbuch-Verleger Gunther Oschmann emanzipiert sich die "Abendzeitung" in Nürnberg auch redaktionell von ihrem Mutterblatt: Sie erscheint seit Montag, 30. Mai, mit einem neuen Konzept und einem neuen Layout. Logo und Leitfarbe sind jetzt fränkisch-rot statt bayerisch-blau - damit den Lesern klar ist, dass die "AZ" Nürnberg auch aus Nürnberg kommt.

Chefredakteur Andreas Hock, 36, lässt zudem die bisher noch aus München übernommenen Mantelseiten künftig ebenfalls von seiner Nürnberger Redaktion produzieren. Sie ist nach seinen Angaben "deutlich" vergrößert worden. "Unser Ziel ist eine starke Regionalisierung der Nachrichten", sagt Hock. So würden künftig auch überregionale Inhalte grundsätzlich immer auf lokale Anknüpfungspunkte überprüft. Die neue Website ist unter der Adresse www.abendzeitung-nuernberg.de zu finden. Begleitet wird der Relaunch von einer Kampagne in Nürnberg, die Plakate, Rundfunkspots und Promo-Maßnahmen einschließt.

Der Münchner Verleger Johannes Friedmann hatte die Nürnberger Ausgabe des Boulevardblattes Anfang 2010 an Oschmanns Nürnberger Unternehmen Media Regional verkauft (kress.de vom 2. Februar 2010). Zu dessen Reich gehören auch der Telefonbuchverlag Müller Medien,  Anzeigenblätter und Hörfunkbeteiligungen in Bayern.

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