Neue Vertriebsplattform für digitales Publishing: United Internet lockt Verlage und Händler

09.06.2011
 

United Internet stellt Verlagen, Herstellern und Händlern einen neuen Vertriebskanal für ihre digitalen Publikationen zur Verfügung. Elektronische Zeitungen, Zeitschriften, Kundenmagazin sowie Kataloge, Prospekte, Flyer und Coupons sollen direkt in die 30 Mio Postfächer von Web.de und GMX flattern.

United Internet stellt Verlagen, Herstellern und Händlern einen neuen Vertriebskanal für ihre digitalen Publikationen zur Verfügung. Elektronische Zeitungen, Zeitschriften, Kundenmagazin sowie Kataloge, Prospekte, Flyer und Coupons sollen direkt in die 30 Mio Postfächer von Web.de und GMX flattern. 

Web.de- und GMX-Nutzer können über die Lese-App FreeReader (grünes Icon in der oberen Symbolleiste) digitale Gratis-Zeitungsausgaben lesen, Magazine kennenlernen, Prospekte aus ihrer Stadt durchblättern sowie Coupons am Rechner ausdrucken und offline lesen. Zum Start stehen Gratisausgaben von "Welt Kompakt", "Connect" und "Motorsport" im Digital-Regal.

Am Beispiel "Connect": Der Nutzer entscheidet sich per Klick für mehrere digitale Ausgaben des Telekommunikations-Magazins, die er kostenlos und unverbindlich erhält. Wenn er Interesse an einem weiterführenden Abo hat, kann er auf eine entsprechende Schaltfläche klicken und wird von GMX oder Web.de weitergeleitet (siehe Screenshots).

Zum Rollout der Plattform für digitales Publishing sind auch die neuesten Prospekte von rund 120 Handelsketten verschiedener Branchen, Kataloge von Karstadt und IKEA sowie zahlreiche Markenartikel-Coupons verfügbar. United Internet dringt hier in einen Markt ein, der von Anbietern wie Groupon, DailyDeal, KaufDa und MeinProspekt.de beherrscht wird.

"Die Digitalisierung des Publishing - egal ob die Inhalte redaktioneller oder werblicher Natur sind - steht erst am Anfang. Aber die Verlagerung von Publikationen in die digitale Medien und Kanäle wird sich beschleunigen. Mit dem FreeReader unterstützen wir Handel, Unternehmen und Verlage bei der Erschließung dieses Marketing- und Absatzkanals", so Jürgen Seitz, Geschäftsführer der federführenden United Internet Dialog GmbH.

Die eingebunden Publishing-Partner könnten ihre Angebote aktiv und direkt bei attraktiven Konsumentengruppen platzieren. Dazu sollen sich die FreeReader-Inhalte nach Region, Alter und Geschlecht aussteuern lassen. Für die Platzierung verlangt United Internet von den Unternehmen Geld.

Den FreeReader gibt es zum Start neben der webbasierten App auch als Anwendung für Tablets mit Windows-7-Betriebssystem.

Ihre Kommentare
Kopf

Sven Hanefeld

09.06.2011
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Die animierten Werbebanner am Rand stören ungemein. Es ist kaum möglich, den Text zu lesen. Man wird ständig abgelenkt.


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