"Zurück auf dem Wachstumspfad": Burda will 2-Mrd-Euro-Umsatzhürde nehmen

 

Paul-Bernhard Kallen, Vorstandschef von Hubert Burda Media, hat sich vorgenommen, 2011 einen Umsatz von 2 Mrd Euro zu schaffen. "Wir sind zurück auf dem Wachstumspfad und haben eine wirtschaftliche Basis geschaffen, um in den nächsten Jahren mit deutlich erhöhtem Tempo zu wachsen", schreibt er in einer Mitteilung. Im Geschäftsjahr 2010 hat Burda 1,72 Mrd Euro Umsatz gemacht, 8,4% mehr als 2009. Im Jahr 2008 waren die Einnahmen allerdings noch etwas höher gewesen (1,75 Mrd).

Paul-Bernhard Kallen, Vorstandschef von Hubert Burda Media, hat sich vorgenommen, 2011 einen Umsatz von 2 Mrd Euro zu schaffen. "Wir sind zurück auf dem Wachstumspfad und haben eine wirtschaftliche Basis geschaffen, um in den nächsten Jahren mit deutlich erhöhtem Tempo zu wachsen", schreibt er in einer Mitteilung. Im Geschäftsjahr 2010 hat Burda 1,72 Mrd Euro Umsatz gemacht, 8,4% mehr als 2009. Im Jahr 2008 waren die Einnahmen allerdings noch etwas höher gewesen (1,75 Mrd). Zum Ergebnis macht Burda keine Angaben. Es heißt lediglich, sie seien "zufrieden stellend" und lägen über dem Niveau vor der Weltfinanzkrise.

Wichtigste Ursache für das Umsatzwachstum waren das Digital- und das Auslandsgeschäft. Der Digitalbereich (inklusive Direktmarketing) steuerte 603,6 Mio Euro (35,1%) zum Gesamtumsatz bei - 19,0% mehr als 2009. Dazu gehören sechs Geschäftsfelder mit 50 Beteiligungen: Consumer Electronics (u.a. "Chip"), elektronische Zeitung (Tomorrow Focus AG), Business Community (Xing), Venture Portfolio (u.a. suite 101) und Direktmarketing (Burda Direkt Services).

Zweiter Wachstumstreiber ist das Ausland, aus dem 396,9 Mio Umsatz kamen, 15,6% mehr als im Vorjahr. Das internationale Geschäft trug mit 23,1% zum Gesamtumsatz bei.

Die Verlage Inland mussten hingegen ein Umsatzminus um 3,3% auf 586,6 Mio hinnehmen. Nach Angaben des zuständigen Verlagsvorstandes Philipp Welte liegt die Profitabilität aber höher als vor der Krise. Er hat gerade ein Programm "Speed" zur Stärkung der Ertragskraft aufgelegt (kress.de vom 13. April 2011) und will in diesem Jahr auch den Umsatz steigern. 2010 lag der Anteil der Verlage Inland am Gesamtumsatz bei 34,1%.

Das Druckgeschäft trägt mit 7,4% oder 127,5 Mio Euro zum Burda-Gesamtumsatz bei. Im Vergleich zu 2009 ist der Umsatz um 3,7% gestiegen. Der Rest (6,0 Mio Euro) des Gesamtumsatzes entfällt auf den Bereich Sonstiges.

Burda prognostiziert, dass der Bereich Digital weiter an Bedeutung gewinnen wird. 2011 soll er auch ohne Berücksichtigung des Direktmarketings den größten Anteil am Gesamtumsatz haben, also noch vor den Verlagen Inland liegen. Auch die Vertriebs- und Anzeigenerlöse in Deutschland sieht man bei Burda wegen der konjunkturellen Erholung aber im Plus.

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