Web-TV fürs Wohnzimmer: spiegel.tv ist auf Sendung

 

spiegel.tv, das neue Web-TV-Angebot von Spiegel TV, ist ab sofort auf Sendung. Wer die Startseite ansteuert, stößt zunächst auf das nahezu bildschirmfüllend präsentierte laufende Programm des Senders. Je nach Sendung sind themenbezogene Links zu Spiegel Online am unteren Bildrand zu finden. Das redaktionell gestaltete Programm widmet sich den wesentlichen Themen der Woche. Hauptanknüpfungspunkt ist das aktuelle "Spiegel"-Titelthema.

spiegel.tv, das neue Web-TV-Angebot von Spiegel TV, ist ab sofort auf Sendung. Wer die Startseite ansteuert, stößt zunächst auf das nahezu bildschirmfüllend präsentierte laufende Programm des Senders. Je nach Sendung sind themenbezogene Links zu Spiegel Online am unteren Bildrand zu finden. Das redaktionell gestaltete Programm widmet sich den wesentlichen Themen der Woche. Hauptanknüpfungspunkt ist das aktuelle "Spiegel"-Titelthema. Das soll nach dem Selbstverständnis des Nachrichtenmagazins bekanntlich die Speerspitze im politischen und gesellschaftlichen Agenda-Setting bilden.

Leser der "Spiegel"-iPad-App kennen bereits die Flankierung des Titels mit passenden Videos aus dem Spiegel-TV-Schatz und vertiefenden Links zu Spiegel Online. Genau dieses Prinzip der thematischen Vernetzung treibt spiegel.tv gekonnt weiter. Der Ehec-Titel vom vorigen Montag etwa hätte ein breites Bouquet aus aktueller Berichterstattung über die Fahndung nach dem Erreger, Ratgebermaterial für den verunsicherten Verbraucher und Archivware über andere Lebensmittelskandale nach sich gezogen.

"Wir werfen nicht wahllos mit Videos um uns, sondern bieten Klasse statt Masse", so Spiegel-TV-Geschäftsführer Cassian von Salomon zu kress. "Das soll keine Mediathek und kein VoD sein, sondern eine ganz bewusste redaktionelle Auswahl, die spätestens nach ein paar Tagen wieder ganz anders aussieht."

Die Navigation erfolgt über dezente Pfeile an den Rändern, die beim Mouse-over Auswahlgalerien freigeben. Rechts die großen "Spiegel"-Themen, links Kanäle wie "Spiegel TV Magazin", "Spiegel TV Reportage" oder "History", die sich u.a. aus den bestehenden TV-Formaten des Hauses speisen. Angesehene Videos lassen sich zur Nachverfolgung markieren und per Social-Media-Links weiterempfehlen.

Eine Hand voll Redakteure kümmern sich fortan ausschließlich um spiegel.tv, die Leitung hat Sven Christian, 43, übernommen, zuvor Videobeauftragter bei Spiegel Online und Redaktionsleiter des einstigen Spiegel-TV-Senders XXP. Externe Unterstützung leistet die Berliner Web-TV-Agentur schnee von morgen des früheren Spiegel-TV-Mitarbeiters Nikolai Longolius, 33.

Der hauseigene Vermarkter Spiegel QC geht von Werbeerlösen in einstelliger Mio.-Euro-Höhe durch das neue Portal aus. Die Zweitvermarktung liegt beim Video-Advertising-Spezialisten Smartclip. Um den anspruchsvollen Nutzer nicht zu verschrecken, sollen die Spots äußerst dezent dosiert werden. Pre-Rolls sind tabu, erst nach dreieinhalb bis vier Minuten eines Beitrags kommt ein Unterbrecher-Spot, danach alle fünf Minuten ein weiterer.

Alle weiteren Details zu spiegel.tv, den Vermarktungsangeboten, Corporate-TV-Plänen und sonstigen Neuerungen im Hause Spiegel TV lesen Abonnenten exklusiv im neuen kressreport 12/11. Kostenloses Probeabo gefällig?

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