Rundfunkrat hat gewählt: Verena Kulenkampff bleibt Fernsehdirektorin des WDR

 

Verena Kulenkampff (Foto), 58, wurde am 14. Juni vom Rundfunkrat in ihrem Amt als Fernsehdirektorin des WDR bestätigt. Ihr neuer Vertrag geht vom 1. Mai 2012 bis 30. April 2014. Vorgeschlagen wurde Kulenkampff von Monika Piel, Intendantin.

Verena Kulenkampff (Foto), 58, wurde am 14. Juni vom Rundfunkrat in ihrem Amt als Fernsehdirektorin des WDR bestätigt. Ihr neuer Vertrag geht vom 1. Mai 2012 bis 30. April 2014. Vorgeschlagen wurde Kulenkampff von Monika Piel, Intendantin.

Kulenkampff hat "neben dem WDR immer auch die Erfordernisse der gesamten ARD im Blick gehabt", lobt Piel.

In ihrer bisherigen Amtszeit wurden neue Formate entwickelt, u.a. die Serie "Mord mit Aussicht" für das Erste, das "Schlagzeilenquiz", der "Trödelking", "plasberg persönlich" und "Der Vorkoster" für das WDR. Dazu kommt die tägliche Sendung "Einsweiter" für Einsfestival, den jungen Digitalsender, für den der WDR die Federführung übernommen hat.

Kulenkampff ist seit Mai 2007 Fernsehdirektorin beim WDR und Fernsehfilmkoordinatorin der ARD. Zuvor war sie u.a. stellvertretende Fernsehprogrammdirektorin beim NDR.

Wolfgang Schmitz wurde ebenfalls wiedergewählt

Auch bei Wolfgang Schmitz, 63, befolgte der Rundfunkrat des WDR Piels Vorschlag und wählte ihn als Hörfunkdirektor wieder. Die Laufzeit seines neuen Vertrages beginnt zum 1. April 2012 und endet auf Wunsch von Schmitz zum 30. April 2014.

"Wolfgang Schmitz steht für die Stärkung multimedialer Angebote. Dazu gehört der Ausbau von 1Live zur Multimediamarke, die Entwicklung von WDR-Angeboten für Soziale Netzwerke sowie das mehrfach preisgekrönte Internet-Angebot 'Klangkiste' für Kinder. Er hat zudem neue ARD-weite Projekte wie den ARD-Radio-Tatort, das ARD-Radiofestival und das ARD Radiofeature mit auf den Weg gebracht. Als für das Internetangebot des WDR verantwortlicher Direktor hat er die Online-Strategie des WDR konsequent weiterentwickelt", so Piel.

Schmitz ist seit April 2007 Hörfunkdirektor. Im Zuge des Wechsels der ARD-Geschäftsführung zum WDR ist er seit Anfang des Jahres zusätzlich Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission. Für den WDR ist Schmitz seit 1970 tätig.

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