Stärkere Leserintegration und neue Rubriken: Neuer Look für "auto motor und sport"

 

Die Motor Presse Stuttgart schenkt "auto motor und sport" einen Facelift. Anlass ist der 65. Geburtstag des Magazins und der 100. des Verlagsgründers Paul Pietsch. Ab dem 16. Juni gibt es größere Bilder, neue Rubriken und eine stärkere Leserintegration.

Die Motor Presse Stuttgart schenkt "auto motor und sport" einen Facelift. Anlass ist der 65. Geburtstag des Magazins und das 100-jährige Jubiläum des Verlagsgründers Paul Pietsch. Ab dem 16. Juni gibt es größere Bilder, neue Rubriken und eine stärkere Leserintegration.

Das Cover der aktuellen "auto motor und sport" wirkt frischer und freundlicher, jedoch nicht unbedingt übersichtlicher als das der alten Ausgabe. Im neuen Heft soll es größere Bilder, übersichtliche Tabellen und klare Rubriken geben.

Künftig werden die Leser stärker in die Berichterstattung einbezogen. In der Rubrik "Sagen Sie mal, Herr ..." stehen u.a. die Mercedes-Teammitglieder Norbert Haug, Nico Rossberg und Michael Schumacher den Lesern Rede und Antwort. Außerdem können "auto motor und sport"-Fans selbst Fahrzeuge testen. Dafür stellt die Redaktion im Heft neue Dauertest-Autos vor und bittet Fahrer dieser Modelle, im Internet ihre Eindrücke zu schildern. Im Heft soll dann über die Dauertest-Ergebnisse und die Erfahrungen der Leser berichtet werden.

Ähnlich macht es auch die "Auto Bild": Online können die User eigene Testberichte auf die Seite stellen (kress vom 15. Juni 2011).

"auto motor und sport" will mit einem neuen Praxistest stärker auf die alltäglichen Probleme der Autofahrer eingehen. In der Rubrik "Report" sollen brisante Themen wie z.B. der CO²-Austoß analysiert und bewertet werden.

"Jedes Heft soll so dem Leser die Gewissheit geben, trotz allen Wandels die Orientierung zu behalten und sich auf 'Auto Motor und Sport' als relevante Informationsquelle verlassen zu können", fasst Bernd Ostmann, Chefredakteur zusammen.

Die Jubiläumsausgabe (ab 16. Juni im Handel) blickt in die Zukunft

Die Jubiläumsausgabe (14/2011) hat 250 Seiten. Das Thema des Reports heißt "Mobilität im Umbruch". Darin analysieren die Autoren, wie die strengen Umweltauflagen die Mobilität der Zukunft beeinflussen. Bis 2050 soll der CO2-Ausstoß dramatisch sinken. Was bedeutet das für künftige Autos und mit welchen Antrieben sind die geringen Werte überhaupt zu erreichen?

Scannbare Anzeigen promoten den neuen Look

Der Facelift der "auto motor und sport" wird von Anzeigen in den Zeitschriften der MPS sowie in "Spiegel", "stern", "Focus" und in überregionalen Tages- und Sonntagszeitungen begleitet. Die Hamburger Agentur Leagas Delaney ist für die Kampagne verantwortlich. Außerdem gibt es hinterleuchtete Plakatwände der Firma Ströer Out of Home Media, die ab dem 21. Juni die Botschaft "Mehr Auto, mehr Motor und Sport" transportieren.

Smartphone-Besitzer können die Anzeigen-Motive übrigens scannen und sich dann einen kleinen Film anschauen, in dem Ostmann die Neuerungen im Heft erklärt.

Laut IVW sank die verkaufte Auflage der Auto-Zeitschrift von 408.523 (I/2010) auf 405.954 (I/2011).

Ihre Kommentare
Kopf
Wolfgang Messer

Wolfgang Messer

- Freiberuflich tätig -
TV-Sprecher, Blogger und Redakteur

16.06.2011
!

Was noch wichtiger wäre als große Bilder - vor allem für uns etwas ältere Leser mit nachlassender Sehkraft: Eine größere Standardschrift, die sich deutlich vom Hintergrund abhebt. Häufig werden schwarze Textteile auf dunkle Bildhintergründe gelegt und so (zumindest für mich) völlig unlesbar. Ist allerdings kein alleiniges ams-Problem, sondern auch bei anderen Autozeitschriften verbreitet.


Showie

16.06.2011
!

Ein weiteres journalistisch/verlegerisches Highlight aus der an Innovationen reich gesegneten Motor-Presse Stuttgart...

Problem ist nicht der Titel oder die Copyschrift oder das jetzt (!) als brisant erkannte Thema Co2, sondern ein seit Jahrzehnten veraltetes Gesamtkonzept; personifiziert durch den unantastbaren Chefredakteur.

Und klares Indiz ist nicht der Verlust von gut 2.000 verkauften Heften im letzten Quartal, sondern der Verlust von weit über 20% der Auflage in den letzten 10 Jahren.


bernd nohse

17.06.2011
!

Gestern hatte ich das Jubiläumsheft im Briefkasten. Diese Ausgabe muss wohl in den Farbkasten gefallen sein: gefühltes Rot13, Mittelblau als Negative, sowie Grün und fett, fett, fett auf einen Blick. Dazu wenig weiße Fläche und Grauraster mit Rot und Schwarz drauf, sehr lesefreundlich für die alternde Kundschaft. Seit 1968 lese ich das Blatt meistens mit Vergnügen, aber jetzt bin ich froh, dass mein Abo Anfang 2012 endet.


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