"Mein Herz schlägt für das Schreiben": Kurbjuweit will sich beim "Spiegel" verändern

 

Dirk Kurbjuweit, 48, will offenbar seine Position als Leiter des Berliner "Spiegel"-Büros aufgeben und stattdessen als Autor für das Nachrichtenmagazin arbeiten. Auf kress-Anfrage teilte er mit, dass er den Büroleiter-Job gerne ausübe und ihn noch "eine Weile" machen werde. "Aber ich war früher Autor, mein Herz schlägt für das Schreiben, und irgendwann werde ich sicherlich wieder Autor sein."

Dirk Kurbjuweit, 48, will offenbar seine Position als Leiter des Berliner "Spiegel"-Büros aufgeben und stattdessen als Autor für das Nachrichtenmagazin arbeiten. Auf kress-Anfrage teilte er mit, dass er den Büroleiter-Job gerne ausübe und ihn noch "eine Weile" machen werde. "Aber ich war früher Autor, mein Herz schlägt für das Schreiben, und irgendwann werde ich sicherlich wieder Autor sein." Den Zeitpunkt für den Wechsel kenne er nicht.

In "Spiegel"-Kreisen ist indes davon die Rede, dass der Führungswechsel in Berlin zum Jahresende vonstatten gehen soll. Einen Nachfolger für Kurbjuweit gibt es noch nicht - das dürfte seine Zurückhaltung erklären. Er soll auch ein Angebot gehabt haben, Mitglied der "Zeit"-Chefredaktion zu werden, was er aber ausgeschlagen habe. Dazu äußert sich der "Spiegel"-Mann selbst nicht.

Kurbjuweit kam 1999 von der "Zeit" zum "Spiegel". Im Jahr 2007 übernahm er zusammen mit Georg Mascolo die Leitung des Berliner Büros, seit 2008 hat er dort alleine das Sagen. Der Kisch-Preisträger hat zahlreiche Romane und Sachbücher geschrieben. Zuletzt erschien von ihm "Kriegsbraut", ein Roman über eine Bundeswehrsoldatin in Afghanistan.

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2019/#10

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