Scharf auf Mode und People: G+J greift nach "Grazia"-Mehrheit

 

Gruner + Jahr erwägt nach kress-Infos offenbar, die deutsche Ausgabe der Zeitschrift "Grazia" mehrheitlich zu übernehmen. Die Mediengruppe Klambt würde dann zur Minderheitsgesellschafterin. Beide Verlage wollten sich auf kress-Anfrage in der Angelegenheit nicht äußern.

Gruner + Jahr erwägt nach kress-Infos offenbar, die deutsche Ausgabe der Zeitschrift "Grazia" mehrheitlich zu übernehmen. Die Mediengruppe Klambt würde dann zur Minderheitsgesellschafterin. Beide Verlage wollten sich auf kress-Anfrage in der Angelegenheit nicht äußern.

Klambt-Verleger Lars Rose hatte die deutsche Ausgabe der gleichnamigen italienischen Zeitschrift aus dem Haus Mondadori im Februar 2010 gestartet (kress.de vom 2. Januar 2010). "Grazia" erscheint wöchentlich und beschäftigt sich im Wesentlichen mit People-Klatsch und Mode. Der Titel kam im ersten Quartal 2011 auf eine Auflage von 168.705 verkauften Exemplaren.

Über die Möglichkeit, dass G+J bei "Grazia" einsteigt, ist bereits spekuliert worden. Das Verlagshaus würde in diesem Fall ähnlich wie bei "In" agieren. Diese People-Zeitschrift von Klambt nahm G+J 2008 unter die Fittiche, als sie sich halbwegs etabliert hatte (kress.de vom 26. Juni 2008). Als Partner dürfte G+J vor allem wegen der Vermarktungspower für Klambt interessant sein.

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