Printschau: Ergo-Versicherung entschuldigt sich

 

"Wenn Menschen Fehler machen, entschuldigen sie sich. Wenn Unternehmen Fehler machen, unternehmen sie etwas dagegen. Darum tun wir beides", heißt es in der neuen Anzeige der Ergo-Versicherung. Das Unternehmen entschuldigt sich für die Sex-Reise und die Unterschlagung von Kunden-Geldern. Die Nachteile der Kunden sollen ausgeglichen werden.

"Wenn Menschen Fehler machen, entschuldigen sie sich. Wenn Unternehmen Fehler machen, unternehmen sie etwas dagegen. Darum tun wir beides", heißt es in der neuen Anzeige der Ergo-Versicherung. Das Unternehmen entschuldigt sich für die Sex-Reise und die Unterschlagung von Kunden-Geldern. Die Nachteile der Kunden sollen ausgeglichen werden.

Hintergrund der Entschuldigungs-Anzeige ist die Lustreise nach Budapest, bei der 100 Mitarbeiter und Vertriebspartner auf Kosten der Versicherung mit Prostituierten gefeiert hatten. Die Sex-Party hat laut der Ergo 83.000 Euro gekostet. Außerdem wurde vor Kurzem bekannt, dass viele Riesterverträge zu Ungunsten der Versicherten berechnet wurden.

Die Versicherung bemüht sich nun um das Vertrauen ihrer Kunden. Es werde "intensiv" an der Aufklärung aller Vorwürfe gearbeitet. Derzeit untersucht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers die Anschuldigungen.

Ihre Kommentare
Kopf

Julian Reischl

29.06.2011
!

Wie will die Ergo die Nachteile der Kunden ausgleichen, wenn alles Kapital der Ergo letztlich von Kunden kommt? Die müssten ja Geld aus dem Nichts erschaffen. Das stelle ich mir schwierig vor.


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