Herres kontert Studie der Otto Brenner Stiftung: "Kritik am Ersten fehlt die inhaltliche Substanz"

 

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, weist die  Behauptungen, die in einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung aufgestellt werden, zurück. Die Studie kam zum Ergebnis, dass der Anteil an Informationen im Fernsehen abnimmt - bei privaten aber auch bei öffentlich-rechtlichen Sendern.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, weist die  Behauptungen, die in einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung aufgestellt werden, zurück. Die Studie kam zum Ergebnis, dass der Anteil an Informationen im Fernsehen abnimmt - bei privaten aber auch bei öffentlich-rechtlichen Sendern (kress.de vom 6. Juli 2011).

Herres: "Dieser Kritik am Ersten fehlt die inhaltliche Substanz. Den Ausführungen, die den Eindruck erwecken sollen, eine empirische Studie zu sein, mangelt es an den notwendigen Belegen für die aufgestellten Behauptungen." 

Der Informationsanteil im Ersten sei in den letzten Jahren konstant geblieben und habe 2010 bei 43 Prozent gelegen. Auch im Hauptabendprogramm habe das Erste seinen Informationsanteil nicht gekürzt. Ab Herbst steige er sogar: Zusätzlich zu den zwei wöchentlichen Sendeplätzen für politische Magazine, dem wöchentlichen Wirtschaftsmagazin "plusminus" der Talk-Runde "hart aber fair" starte am 11. September 2011 die Sendung von Günther Jauch. Bei längeren filmischen Formaten gebe es ebenfalls keine Kürzungen: Es werde, so Herres, auch künftig wöchentlich zwei Dokumentationen geben. Die Anzahl der Dokumentarfilme bleibe mit jährlich zwölf unangetastet.

Der ARD-Programmbeirat, der Herres beratend zur Seite steht, fordert indes "mehr Werte und Gesellschaftskritik" im fiktionalen Programm. Verbesserungsmöglichkeiten sieht der Beirat bei Produktionen am Freitagabend sowie bei einigen Serien am Nachmittag und Vorabend: Hier sollte die hohe Popularität der Filme und Serien noch intensiver genutzt werden, um mehr Gesellschaftskritik und Werte zu transportieren.

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Kopf
Ralf E. Hansen

Ralf E. Hansen

Medienconsulter
Consulter Medien & Entertainment

08.07.2011
!

wer es noch nicht gemerkt haben sollte, die ARD ist eine Marionette der Politik und seit Jahrzehnten ein Staat im Staate....


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