Fast schon günstig: Apple senkt angeblich Einstiegspreis für iAds

 

Apple senkt die Preise für sein Werbeplattform iAd. Wie "Bloomberg" erfahren haben will, liegt der neue Einstiegspreis für eine Kampagne nun bei 300.000 US-Dollar, nach bisher 500.000 Dollar. Anfangs stand iAd gar nur Werbungtreibenden offen, die 1 Mio Dollar oder mehr ausgeben wollten. Der neue Preis soll allerdings nur gelten, wenn die Agenturen mehrere Kampagnen starten. Von Apple gibt es keine offiziellen Angaben; das Unternehmen veröffentlicht keine Preise für seine iAds.

Apple senkt die Preise für sein Werbeplattform iAd. Wie "Bloomberg" erfahren haben will, liegt der neue Einstiegspreis für eine Kampagne nun bei 300.000 US-Dollar, nach bisher 500.000 Dollar. Anfangs stand iAd gar nur Werbungtreibenden offen, die 1 Mio Dollar oder mehr ausgeben wollten. Der neue Preis soll allerdings nur gelten, wenn die Agenturen mehrere Kampagnen starten. Von Apple gibt es keine offiziellen Angaben; das Unternehmen veröffentlicht keine Preise für seine iAds.

Apple führte iAd vor einem Jahr ein und verlangte von Unternehmen wie Citigroup and J.C. Penney mehr als 1 Mio Dollar. Heute, so "Bloomberg", nutzen diese Unternehmen iAd nicht mehr. In Europa startete die Werbeplattform im Januar 2011 (kress.de vom 18. November 2010). Im Februar wurde berichtet, dass der Preis auf 500.000 Dollar gefallen sei.

Bevor iAd vergangenen Juli in den USA startete, schrieb das "Wall Street Journal" ("WSJ"), dass ähnliche Volumina auf anderen mobilen Plattformen schon für 100.000 bis 200.000 Dollar zu haben seien (kress.de vom 3. Mai 2010). Die Etats, die Werbekunden investieren, werden mit Werbeeinblendungen und Klicks verrechnet - laut "WSJ" 1 US-Cent pro Werbeeinblendung und 2 US-Dollar pro Klick. 60 Prozent der mit iAd erzielten Erlöse erhalten die App-Entwickler, den Rest streicht Apple ein.

Nicht nur die Preise schrecken Kunden ab, sondern auch, dass iAds nur auf Geräten mit Apples Betriebssytem iOS laufen. Dagegen unterstützen Googles AdMob, Millennial Media und Greystripe auch andere Systeme wie beispielsweise Android.

"Bloomberg" zitiert Noah Elkin, Analyst bei eMarketer: "Apple lag nie viel daran, attraktiv für die Masse zu sein, doch hier geht es darum, die Vorauszahlungen für mehr Werbungtreibende beherrschbarer zu machen." Die niedrigeren Preise würden das Interesse von Vermarktern an einer Sache wieder anfachen, die mit viel Aufmerksamkeit gestartet sei, aber um die es seitdem ruhig geworden sei.

Apple ist nicht untätig. Neben den niedrigeren Preisen soll mehr Vertriebspersonal für iAd-Buchungen sorgen. Laut "Advertising Age" warb Apple Carrie Frolich, vormals Head of Digital der WPP-Tochter MEC, als Head of Agency Relations an. Ein neues Angebot namens iAd Producer soll Agenturen helfen, Anzeigen schneller zu gestalten.

Ihre Kommentare
Kopf
Kressköpfe dieses Artikels
  • Noch kein kresskopf?

    Logo
    Dann registrieren Sie sich kostenlos auf kress.
    Registrieren
Inhalt konnte nicht geladen werden.