"Meteomedia liegt eine Kündigung Kleinerts nicht vor": Verwirrung um künftigen Arbeitgeber der ARD-Wetterfee

 

Meteomedia bezeichnet den "BamS"-Bericht, wonach die ARD-Wettermoderatorin Claudia Kleinert Jörg Kachelmanns Wetterunternehmen verlassen wird, als "schlicht falsch und erfunden". "Bild am Sonntag" ("BamS") zitierte Kleinert mit den Worten: "Fest steht, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr bei Meteomedia arbeite." Sie werde zum künftigen Produzenten von "Wetter im Ersten" wechseln, so "BamS".

Meteomedia bezeichnet den "BamS"-Bericht, wonach die ARD-Wettermoderatorin Claudia Kleinert Jörg Kachelmanns Wetterunternehmen verlassen wird, als "schlicht falsch und erfunden". "Bild am Sonntag" ("BamS") zitierte Kleinert mit den Worten: "Fest steht, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr bei Meteomedia arbeite." Sie werde zum künftigen Produzenten von "Wetter im Ersten" wechseln, so "BamS" (kress.de vom 18. Juli 2011).

"Der Meteomedia liegt eine solche Kündigung von Frau Kleinert nicht vor, und sie würde auch allem, was bisher dazu ausgeführt wurde, widersprechen. Frau Kleinert hat dem zuständigen Ressortchef und anderen gegenüber bestätigt, dass sie mit Bavaria zusammen arbeiten will", erklärte Meteomedia auf kress-Anfrage.

Vergangenen Freitag kündigten Meteomedia und die Bavaria Film Gruppe an, die Wettersendungen ab Anfang 2012 gemeinsam zu produzieren. Meteomedia liefert dann nur noch die Wetterdaten und Grafiken, Bavaria kümmert sich um den Rest. Wie Meteomedia gegenüber kress erklärte, wird dafür eine neue Produktionsfirma gegründet, an der beide Unternehmen beteiligt sind. Wer den künftigen Arbeitsvertrag von Kleinert ausstelle, sei noch offen. Die Frage, wie man Kleinerts Aussage in der "BamS" vor diesem Hintergrund interpretieren könnte, wollte Meteomedia nicht kommentieren.

Ihre Kommentare
Kopf

Frederik Weiss

19.07.2011
!

Ein weiteres Unternehmen -im Dschungel der nicht mehr überschaubaren Beteiligungsunternehmen- "unserer" öffentlich-rechtlichen Anstalten soll aus der Taufe gehoben werden. WDR, SWR und MDR sind Mehrheitsgesellschafter der Bavaria.
Das Wetter wird durch solche "Unternehmensbeteiligungskonstruktionen" mit Sicherheit nicht besser.
Ein weiterer unkontrollierbarer Gebührenkanal erlebt seine Geburt (Stichwort: Kinderkanal), der bald im Netz auch die privat finanzierten Wettersites angreifen wird.


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