Rückzug aus dem Lokalfunk: "Abendzeitung" versilbert Anteile an Radio Gong

 

Die Münchner "Abendzeitung" steigt nach kress-Informationen bei Radio Gong in Nürnberg und München aus. In Nürnberg hält der Verlag an Radio Gong mit 51% die Mehrheit, in München ist er mit 24,6% beteiligt. Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) muss aber auf seiner Sitzung am Donnerstag noch grünes Licht für den Verkauf geben.

Die Münchner "Abendzeitung" steigt nach kress-Informationen bei Radio Gong in Nürnberg und München aus. In Nürnberg hält der Verlag an Radio Gong mit 51% die Mehrheit, in München ist er mit 24,6% beteiligt. Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) muss aber auf seiner Sitzung am Donnerstag noch grünes Licht für den Verkauf geben.

Dem Vernehmen nach nutzen die Mitgesellschafter beider Stationen das Vorkaufsrecht, um ihre Anteile zu erhöhen. In Nürnberg hält die HFB Hörfunk- und Fernseh-Beteiligungsgesellschaft die restlichen 49% - an ihr sind u.a. bayerische Tageszeitungen und Burda beteiligt. In München sind die größten Gesellschafter Studio Gong mit 29 % (u.a. Tageszeitungen/Burda) und die SV Teleradio mit 26,4% ("Süddeutsche Zeitung").

Mit dem Rückzug in Nürnberg und München verabschiedet sich die "Abendzeitung" allerdings nicht ganz aus dem Radiogeschäft. Über ihren 15%-Anteill an der Mediengesellschaft der bayerischen Tageszeitungen ist sie weiter indirekt an Antenne Bayern beteiligt.

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