Facebook-Fans werden zur Redaktion: Burda holt "Max" zurück

 

Burda holt das Lifestyle-Magazin "Max" zurück an den Kiosk - erstmal nur als One-shot. Die Inhalte stammen von einer "Redaktion 3.0" mit Alexander Böker und Oliver Wurm an der Spitze. Das Besondere: Auf Facebook ("Wir machen Max") soll über redaktionelle Inhalte abgestimmt werden. Sogar Beiträge will die Redaktion über das soziale Netzwerk einsammeln - gegen handelsübliche Honorare.

Burda holt das Lifestyle-Magazin "Max" zurück an den Kiosk - erstmal nur als One-shot. Die Inhalte stammen von einer "Redaktion 3.0" mit Alexander Böker und Oliver Wurm an der Spitze. Das Besondere: Auf Facebook ("Wir machen Max") soll man über redaktionelle Inhalte abstimmen können. Sogar Beiträge will die Redaktion über das soziale Netzwerk einsammeln - gegen handelsübliche Honorare.

Die neue "Max" erscheint im Oktober in einer Druckauflage von 100.000 Exemplaren und kostet 6,90 Euro. Sie widmet sich Themen wie Freundschaft und Vernetzung. Zielgruppe sind trendorientierte Meinungsbildner, Kreative und Medienschaffende.

Die monothematische Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Freundschaft. Welche Rubriken ins Heft kommen und über was genau letztendlich abgestimmt werden darf, ist noch geheim, so ein Burda-Sprecher zu kress. Eines könne man aber verraten: Zum Cover darf die Community ihren Senf dazu geben. Alle weiteren Infos werden von den "Max"-Machern Stück für Stück auf Facebook veröffentlicht.

Die fünfköpfige Redaktion spricht von einem "gläsernem Magazin" mit Facebook-Konferenzen. Die große Überraschung kommt am Erscheinungstag: Was ist daraus geworden?

Auf der Facebook-Seite heißt es: "Hey allerseits, danke schonmal für die vielen guten Wünsche! Wir sind ehrlicherweise etwas aufgeregt, weil wir nicht wissen, wie das hier ausgehen wird. Aber das ist ja auch das Spannende. Wir standen ja vor dem klitzekleinen Problem: Wie machen wir eine Max-Ausgabe ohne Redaktion?"

"Max" wurde 2008 eingestellt (kress vom 11. Januar 2008). Nur die Webseite blieb bestehen. Dirk Manthey gründete die Zeitschrift vor 20 Jahren in der Verlagsgruppe Milchstraße und hatte Großes mit ihr vor: Zwischenzeitlich wollte Manthey dem "stern" Konkurrenz machen. 

Ihre Kommentare
Kopf
Weitere Beiträge zu diesem Thema
Inhalt konnte nicht geladen werden.