Im Schoße von Econa: Ex-Games-Kanal Giga soll im Netz aufleben

02.09.2011
 

In kleinen Schritten soll der ehemalige Games-TV-Sender Giga im Netz wieder auferstehen. Die Econa Internet AG, die im März die Giga-Überreste gekauft hat, plant ein wöchentliches Live-TV-Format auf der Internet-Plattform "giga.de". Der neue Giga-Boss Thomas Jahn (Foto) ist sich der wechselhaften Geschichte des Ex-TV-Senders bewusst: "Wir haben Respekt vor der Entscheidung, 'Giga' als Bewegtbild-Format aufleben zu lassen."

In kleinen Schritten soll der ehemalige Games-TV-Sender Giga im Netz wieder auferstehen. Die Econa Internet AG, die im März die Giga-Überreste gekauft hat, plant ein wöchentliches Live-TV-Format auf der Internet-Plattform "giga.de". Der neue Giga-Boss Thomas Jahn (Foto) ist sich der wechselhaften Geschichte des Ex-TV-Senders bewusst: "Wir haben Respekt vor der Entscheidung, 'Giga' als Bewegtbild-Format aufleben zu lassen."

In knapp einem Monat soll das zweistündige Format "Giga TV" starten. Sendeplatz wird vermutlich Donnerstag, 18 bis 20 Uhr. Das Studio auf dem Econa Internet Campus in Berlin, wo der Sender jetzt beheimatet ist, sei annähernd fertig, heißt es. Vor der Kamera steht Shu On Kwok, der auch zu Kölner Giga-Zeiten bereits vor der Kamera wirkte. Zwischenzeitlich wagte Shu Ausflüge in die PR, kehrte aber mit der Übernahme durch Econa zurück.

Shu wird in der Sendezeit die Themen der Woche aufkochen, soll aber auch live von Events wie der Gamescom oder der IFA berichten. Auf der Agenda stehen zudem Produkttests: Dabei werden allerdings nicht nur Spiele unter die Lupe genommen, sondern alles was die Industrie noch hergibt.

Jahn will Giga offener als Entertainment- und Tech-Portal positionieren und etwa auch Smartphones, Tablets und entsprechende Software covern lassen. Wie früher sollen dafür in der "Giga-TV-"Interviewecke gelegentlich Experten aus den jeweiligen Branchen neben Shu Platz nehmen, ebenso wie Giga-Redakteure. Rund 25 gibt es.

Bei Online-TV muss es nicht bleiben. "Wir testen das Format online und prüfen die Option, es später mit einem Partnersender wieder ins Fernsehen zu verlängern", sagt Jahn. Koops mit Online-Partnern seien denkbar. Auf ähnliche Weise, als Programmfenster beim damaligen Kanal NBC Europe, hatte Giga einst den Start erlebt.

Ab 2005 gab es Giga als eigenen Digitalkanal über Astra und in diversen Kabelnetzen. Das Programmfenster (mittlerweile bei Das Vierte) schloss sich 2006. Anfang 2008 übernahm der Bezahlsender Premiere (heute Sky Deutschland) den Free-TV-Sender Giga und zog 2009 den Stecker - nur die Online-Plattform blieb (kress.de vom 13. Februar 2009). Das News-Corp.-Spielenetzwerk IGN griff zu (kress.de vom 20. April 2009). Im März verkaufte IGN an Econa.

Wie sich Chef Jahn mit Giga im harten Wettbewerb der Online-Medien behaupten will, lesen Abonnenten im kressreport 18/2011, der am Freitag erschienen ist. Zum kostenlosen Probeabo geht's hier entlang.

Ihre Kommentare
Kopf

wadi_1989

02.09.2011
!

Juhhu :D Endlich das ist das Comeback des Jahres :D


Wladi

02.09.2011
!

Geil! GIGA FTW!


Mr April

05.09.2011
!

ENDLICH
da drauf hab ich gewartet
find ich klasse


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